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Gründliche Einleitung zu der Eydgnossischen Bunds- und Staats-Historie : Vorstellend Den alten und neuen Zustand des Volks und des Lands, sonderlich aber den Ursprung, Fortgang, Wachsthum des grossen Bunds der Eydgnossen, Jhre Kriege, Friedens-Schlüsse, Bündnisse, Bürgerrechte, Verträge, &c. ... : Samt einem Entwurf der Regiments-Beschaffenheit in den Hochlöblichen Eydgnossischen Orten. Alles aus ... zusammen getragen, in zween Theile abgesondert, mit kommlichen Marginalien und Registern versehen : Erster [und Zweyter] Theil / Von Joh. Rudolf von Waldkirch, J.U.D. & P.P.
Entstehung
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Eydgnoßische

nach im Augufto zu Pontarlier im Bnrgund»m Frieden gehandelt, aber ohne Succeß,weilder Herzog immer darauf beharrete, es solltendie von Der» sich der Stadt Genf gänzlicheinschlagen ; Hingegen König Heinrich I V.sich der Stadt Genfftarck annahm, und ihreeine gute Hülse an Volck zuschickte,wormit dieGenfer in Savoycn eingefallen, und die Her-zoglichen An. 1591. bcv Monthonx in dieFlucht geschlagen. Das Kriegsfcner währetedemnach bis Ä. 1594. da endlich ein Anstandauf ein Jahr erfolget, welcher hernach et-liche mal verlängert worden; endlich wurdederStrcit in dem zu Vcrvins zwischenFranck-reich und Spanien An. 1598. getroffenenFrieden eingeschläfet.

Aufruhr Es entftuhndcn auch in diesem l59l. Jahr

Erbiet grosse Unruhen in dem Basel -Gebiet; angese-' hcn sich die Unterthanen dcrStadt wegen vor-genomencr Erhöhung des Wein- und Flcisch-Umgelds sehr widerspenstig erzeiget, dergestalt,daß die übrigen Xll.Ortc sich darzwischcn le-gen mußten,und ungeachtet die angenomenenSchied Ort Zürich.'Luccrn, Schweiß, Soko-thurn und Schaffhauscn, einen freundlichenSpruch zwischen bevdenParthepen geinachkt,auch den Unterthanen verbotet! hatten, hin-terrücks ihrer Obrigkeit keine Versamlungenmehr zu halten, fuhren sie doch imer fort, undverbanden sich im Mnjo 1594. der Obrigkeitnicht mehr zu gehorsamen, dcßwege die Stadtdie übrigenOrte um Hülfe undRaht angespro-chen, auf deren ernstlichen Zuspruch sich die,Empörung endlich gesellet.. Als

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