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EMnoßische
eiochi genannt, deßwegen vcrschreyt. Daher»wurden die Lobl. regierende Orte bewogen,i2o. Mann in diese Vogkcyen zu schicken, nmsolche von diesem Raübcr-Gesindel zu saubernund zu sichern. Es wurden auch scharfe Ord-nungen gemacht, wordurch endlich dem Übelnicht wenig gcsteurct worden.
Das x. Kapitel.
Von der Helvetier Geschichten, vonAn. 1600. bisAn. 1648.
)U Anfang diescsSeculi zündete sich daSKriegsfeuer zwischen König Heinrichl V. in Franckreich, und Herzog Carlzu Savoyen wiederum von neuem an, weilder Herzog, gemachter Hoffnung nach, dieMaragrafschaftSalnzzo anFranckreich nichtabtreten woll-e. Derohalbcn dann der HerrMarschall von Biron, auf erhaltenen königl.Befehl, dem Herrn Herzoge feindlich einfiele,und den r i. August. Bourg en Bresse über-rurnpelte, folgend» der Citadelle sich bemäch-tigte und die darinnen gelegene Schwcitzcri-fche Besatzung nach Haus schickte.
Es wurde die Stadt Genf von dem Königersucht, ihm zu Eroberung der Savoyischen Vestung St. Katharina behülflich zu seyn, undzu diesem Ende ihre Bunds-Verwandte mnHülfe zu ersuchen, deßwegen ward in einer zuAran zwischen den Lobl.Evangelischen Ortengehaltenen Tagsatzung berahtschlaaet,ob mander Stadt Genf dermalen mit einer Volck-
Hülfe
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