Bunds - und Staats - Historie. 8s
!kli Hülfe beybringen sollte-, es ward aber für gut Eydgnos-P befunden, solches zu unterlassen, im übrigen ^"wolleni r: aber auf guter Hut zu stehen, und auf alles Savoyenü" wachsam zu seyn Anerwogen die Lobl. Orte Mt em.
darfür hielten,Frauckreich sey für sich mächtig lassen.
P genug sein Recht auszuführen, und andererSeits wollten sie nicht gern und um einesfremden Kriegs willen mit ihren Mitverbin-detcn, den Lobt. Catholifchen Orten,zerfallen,
„ als welche mit Savoyen in Bündniß stuhn-den, und kraft dieser gehalten waren, dessenLand zu beschützen, hiermit Schweißer gegen^ Schweißer würden zu schlagen kommen. An-is bey könne man auch nicht wohl wissen, ob der^ Herzog an dem König von Spanien und an-7 dem Fürsten nicht einen Helfer finden werde,k welche Franckreich anderer Orten angreifen,vic und also dessen Macht zertheilen könnten, alsoxc daß man bereuen möchte,Parthey genommenL zu haben. Er ward dennoch die Stadt Genf >-« versichert, daß man dero in allen Nohtfällen,!» bundsmäßige Pflichten thätlich und getreu-^ lich erzeigen wolle.
^ Daraufhin ward für dienlich erachtet,eineallgemeine Tagsatzung nach Baden, auf den^ i. Octob. An. 16 Oo. auszuschreiben, aufwel-K cher dann der Königl. Französische Ambassa-dor,Herr de Morfontaine, persöhnlich erschie-nen, seines Königs gegen eine Lobl. Eydgnoß-W schaft tragende Zuneigung mit mehrerm an-gerühmt, Bezahlung der ausstehenden Pen-sionen versprochen, und die Lobl. Orte ver-K mahnet, sich gleichfalls gegen seinem König
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