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2 or Exdgnoßische ^
Sommerszyt llinb die acht und Winterszyt Zi
umb die neundte Stund am Morgen, den an- > m!deren die Kirchen überlassen sollen, bcfiissenlichgehalten werden; zumahlen den Evangelischen wdie Schnlen, ihrer besten Gelegenheit nach zu § Aibestellen, die Catechisation und Kinderlehr, 5!ohne Hindernuß zu verrichten, auch an denen WOrthen, da sie ihre Begräbnuß haben, Leich- Mpredigen in der Kirchen zu haltendes Gclüths 7 !sich aller Orthen, nach Wvß und Form ihrer i nReligion, sowohl als dieCatholischen zu bedie- irnen, frey und urrbenommen syn. Deren bin- Iverlassende Kinder und Waisen mit Vögten M ihrer Religion versehen, Knecht, Magd und zilTaglöhner der Religion halber und in ihren «Gewissen nicht angefochten noch beschwürt, tzauch weder bey Lehens-Empfah-oder Erneue- »rungen, Geltanleihnngen, Schrrld- und Uf- kifahls-Sacken, Spenden und Almusens Auß-theilrmg, Banden Bussen, Rechtshandleu, k«Käuffen noch andern dergleichenÖandlnngcn, Ä,niemanden nichts, so syner Religion widrig, §bedingtundzugemuthet,weniger jemand durchGeschenck, Gaben, Vermachtmiß rc. von sy- «inerReligion ab und zur andern gefährlich gclo- Acket und verleitet, dieGemeinden mit Bysesse,zu Vortheil der einen,und Nachtheil der ande- ßj
ren Religion,nit beschwürt und denGeistljchen hbeyderseits zu denMalesicanten ihrerReligion, Dumb Trost und Zusprechens willen, der freye stz
Zugang tu dieGefangenschafftcn gelassen wer- tzden solle, insgemein aber ist unsereMeynuug, tzdaß in vorstehendem allem, man beyderseits ^
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