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einen Collrier mit der Nachricht von der Ubei> ZDerKönig gäbe Straßburg . DM4. kam er auf Schiert- >könn «os stadt,allwv die Deputirten der Stadt Straß- ß«aaß» jhxx Sublnißion auf den Knyen mach-
ten? Den kam der König nach Dreyfach, -den 7. auf Frcyburg, den 8. auf Ensisheim , >und den i z.hielt er scnien trilunphirendenEin- !und nach S"g zu Straßburg unterm Geläut aller Glo-Straß- cken lind dreymaliger Salve von 2sO. Cauo- kLbürg; nen und i s. Fenermörscln, welches auch den ^ c.>,17. dito geschahe, da er von danncn wiederum Gübgerciset.Also bekam derKönig »nitEinnahme -der mit der Eydgnoßschaft vor diesem verbun-denen Reichs-Stadt Straßbllrg den Schlüs- ^ftl zum Römischen Reich in seine Hände. v.
Diese Einnahme mitten im Frieden verur- ^fach te bey der Straßburgischcn Bürgerschaft h,grosse Bestürzung und seltsame Gcdancken, „xim Römischen Reich eine fürchterliche Vcr- ^wlrnderung, und bey den Eydgnosseu ein sorg- Hliches Nachdencken. Diese kamen dcrohalben ^ ^zu Baden zusammen,und entschlossen sich,aus ^Occasion der Herannäherung des Königs, ei- Hne Gesandtschaft von allen XIII. Orten an ^Seine Majeft. abzufertigen, und Selbige zu tz,eomplimcntiren. Den 2. Octob. kamen samt-wird von liche Herren Ehrcn-Gesandte nach Basel,und ^
ano8l ^nferirteu mit dem zu Biuingen sich damals >cvmpii- aufhaltenden Ambassadorn, Msr. de Gravel-menkirt. le, über die Weise, Zeit und Ort der Compli-
mentirrlng. Der Tag wurde auf den ^Octob. zu Ensisheim bestimmet. Also verrit- ..ten sie den 9. nach Müllhausen, und kamen >
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