Bunds - und Staats - Historie. 27z
D man nöthigbefunden habe/ dieses Rhein-Pass!I: ses sich zu versichern. Sollte aber sich zeigen,i ! daß dieses Gerücht falsch sey, so wollte manvoll sechsten dieses ohne dem NichtswertheL Fort wiederum verlassen.
Man führte hierauf noch etwas Geschützesanfdie Stadtwälle;aber den 29. Nachmittag^ ließ der Marquis de Louvois und der Baron? ? de Montclas die Stadt im Namen desKönigsauffordern. Der Magistrat schickte hieraufeinige Deputirte gen Jllkirch hinaus in das^ Haübt-Quartier, welche remonstrirteu, daß
- die Evdspflicht, mit deren sie Röm. Kayserl.Majest. und dem H. R. Reich zugethan wä-
; ren, nicht zugebe, sich also ohne Vorwissen an
- eilien fremden Herrn zu ergeben, baten also,v ihnen so viel Zeit zu vergönnen, daß sie nach7 Reger,spurg dem Reichs - Convent ihren Zu-
stand berichten könnten. Allein dieserVortrag7 war demMarquis de Louvois nicht anständig,
. als der ohne fernern Aufenthalt die Stadt zuhaben verlangte/ widrigenfalls aber mitFeuer^ und Schwert drohete. Deßwegen der Ma-gistrat , nach gehabter Veranschlagung/ den^ zo. Sept. acht Deputirte hinaus schickte, mitdem Marquis de Louvois bestmöglichst zu ae-cvrdiren; welches dann geschehen, und zogendie Franzosen nicht mehr als i zooo. starck denNachmittag in die Stadt / desarmirten dieBürgerschaft, und besetzten die Posten undWalle. Den 2. Oetob. aber wurde dasMünster den Catholischen eingeräumt,k >1 Den z. Oetob. erhielt der König zu Vitry^ n. Theil. S einen