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Gründliche Einleitung zu der Eydgnossischen Bunds- und Staats-Historie : Vorstellend Den alten und neuen Zustand des Volks und des Lands, sonderlich aber den Ursprung, Fortgang, Wachsthum des grossen Bunds der Eydgnossen, Jhre Kriege, Friedens-Schlüsse, Bündnisse, Bürgerrechte, Verträge, &c. ... : Samt einem Entwurf der Regiments-Beschaffenheit in den Hochlöblichen Eydgnossischen Orten. Alles aus ... zusammen getragen, in zween Theile abgesondert, mit kommlichen Marginalien und Registern versehen : Erster [und Zweyter] Theil / Von Joh. Rudolf von Waldkirch, J.U.D. & P.P.
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Epdgnosiische

als unsere Vorfahren gethan, und weil -leseFreundschaft nachgehends, durch den aufge-richteten ewigen Frieden beständig gemacht,auch nicht lange hernach eine neue Allianz mitEw. Majcst. bekräftiget worden; so haben un-sere Vorfahren,wie auch wir zu unsern Zeiten,die Wichten, worzu sie uns verbunden, in al-ler Aufrichtigkeit und dergestalt wahrgenom-men,daß auch alle nachfolgende Könige,durchdicErneucrung dieses Bunds,mit -enenEyd-gnossemdie Contimration solcher Freundschaftgnädigst zu erkennen gegeben haben; Gleichwie Ew. Majcst. für dero Herren Sohn, denHerren Dauphin, ebenmäßig gethan,dem wirauch,unsere Pflichten fernerweitzu bezeugen,gänzlich geneigt sind. Hingegen hoffen undbitten nur, es wolle Ew. Königl. Majcst. beydero Königl. Affection und allergnädigstenWohlgcwogenheit zu unsern Evdgnossen unddem Staat, der mit Franckreich so lange be-freundet, und darmit annvch würcklich verbun-den ist, wie auch zu jcdwederem Canton insbesondere und zu unsern nachbarliche Bunds-genossen, beständig verharren, und sich unsereRuhe, Wohlfahrt und Interesse ins künftigeangelegen seyn lassen; Gestalten wir dann denAllmächtigen GOtt bitten, daß er Ew. Ma-jestät Cron und Zepter mit samt dem ganzenKöniglichen Hause in beständigem Flor lindWachsthum erhalten, und mit selbst wollen-dem himmlischen Segen überschütten wolle.

Der König empfleng die Eydgnoßischen Ge-sandten mit grosser Liebes-Bezeugung, bot

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