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Bunds - und Staats - Historie. 277
ihnen allen die Hände, und gab aufdiese ge-thane Ansprache zur Antwort:
Es sey Jhro die Gesandtschaft ihrer aller-liebstenEyds- undBundsgenoffcn lieb und an-genehm, und hätte mit Freuden vernommen,daß fie begierig wären, in der alten Freund-schaft mit Franckreich zu verharren, und diebevderseitigenDactaten treulich zu halten,auchdabenebcnst ihrer schuldigen Pflicht bestmög-lichst nachzukommen; dahingegen wollte Se.Masest. auch ihrerSetts deroKönigl.Wohlge-wogcnheit zu der allgemeinen Bundsgenoß-schaft jederzeit bezeugen, und nichtunterlassen,die besagteTractatcn gleichfalls zu beobachten,und über das, bey allen Begebenheiten, sie de-ro gnädigste Intention und Meynung späh-ten lassen. Je näher sie aber den Schweize rischen Gränzen kommen möchte, so viel eherund mehr würde Sie Gelegenheit haben, th-uen die Zeichen deroFreundschaft zu erkennenzu geben.
Folgends hatten wohlbedachte Herren Eh-ren-Gesandte auch Audienz bev der Königin,bey dem Herrn Dauphin und Mad. la Dgu-phine, bey dem Herzog von Orleans und an-dern Prinzen vom Geblüt. Sie wurden al-lerseits sehr höflich empfangen , und gierigenAbends spat, bey der Fackel, nach Mullhau-sen zurück.
So freundlich und wohl der König dieEvd-gnossen empfangen,so unfreundlich erzeigte sichdie Stadt Costnitz. Dann als imInn. 1680.neun Fischer, des GottshausesMunsterlingenS z Ge-