28§ Epdynoßische k
Colbert diese Vorstellung näher zu thun, und "ihre Audienz aus gleichen Fuß zu begehremal- '
lein es war alles umsonst, und konnte die All- >
dienz auf solche Weise nicht erhalten werden. >Sie wurden also gemüßiget, nochmals -einerl Courier liach Haus zu schicken,der dann -ihnen in Antwort zurück brachte, daß, weil -ohne mercklichen Abbruch der Souverainität 6ihrer Republik die Audienz auf keine andere BWeise angeuomen werden könne, sie die Ge- -sandten annoch die fernere Instanz bet) Herrn »Colbert zu thun hätten; im Fall aber nicht da- nrauf reflectirt werden wollte, so sollten sie das Äzugeschickte Schreiben gesamter Evangel.Or- wte dem König behändigen, und wan im nicht knverhoffenden Fall, der Hof auf dem Abschlag Ebeharre, keine öffentliche Audienz mehr begeh, hmren. Jedoch, damit das den Evangelischen ^angelegene Genfer - Geschafft nicht allerdings persitzen bleibe, möchten sie entweder einepri-vak Audienz nehmen, oder sonst eine anstän- ^dige Traet.ition mit den Königl, Niniltris ^pflegen, um ihre aufhabende Commißionauszurichten. Wäre aber auf keine Weife, Äweder zu emem noch zum andern zu gelangen, Äso sollten sie inGOttesNamen sich wieder nach 7Hans zurück erheben ^
Es begaben sich also die Herren Gesandten 'den 29. Novemb. nach Versailles , und sie l- d»ten dem Herrn Colbert nochmals alles vo^, ^stellten ihm auch die in vidrmirten (.'opiis er- ^haltcne Register aus beyder Lobl. Städ e 'Zürich und Bern Archiven, betreffend d:s ;
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