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Gründliche Einleitung zu der Eydgnossischen Bunds- und Staats-Historie : Vorstellend Den alten und neuen Zustand des Volks und des Lands, sonderlich aber den Ursprung, Fortgang, Wachsthum des grossen Bunds der Eydgnossen, Jhre Kriege, Friedens-Schlüsse, Bündnisse, Bürgerrechte, Verträge, &c. ... : Samt einem Entwurf der Regiments-Beschaffenheit in den Hochlöblichen Eydgnossischen Orten. Alles aus ... zusammen getragen, in zween Theile abgesondert, mit kommlichen Marginalien und Registern versehen : Erster [und Zweyter] Theil / Von Joh. Rudolf von Waldkirch, J.U.D. & P.P.
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Bunds-und Staats-Historie. 285

«P sandten erkohren, Herr Bürgermeister Esther GesandteA von Zürich , und Herr Venner Dachselhofer^f D'""'» von Bern , welche den 26. dito zu Paris ange- .»m «ö.

komen. Der Französische Hof hielt sich da-nig,

^ mals zu Fontainebleau auf, wohin sie dannL ihrenSecretarium zum Herrn Colbert Croissyabgeschicket/ ihre Ankunft anzudeuten und umk Audienz bey dem König anzuhalten. Diese-- wurde zwar ihnen auf den 9. Octob. bewilli-ge get. Allein/ weil man ihnen deSCeremoni-Am

» als wegenSchwürigkeiten machte/und sie nicht ^irauf denjenigen Fuß kraetiren und empfangen dem Cer»?c wollte/ als ehedem andern dergleichenAmbas-monial,

» fadoren geschehen. angesehen man wollte, daßir sie vor dem bedeckt sitzendenKönig mit entblöß»tem Haubt stehen, und eben diese Ceremonien?! auch vor dem Dauphin und dem Herzoge von: Orleans, geübt werden sollten; so nahmen siedie Audienz noch nicht, sondern schickten einenÄ Erpressen deßwegen an ihre Principalen, undbegehrtenInstruction, wie sie sich zu verhaltennr hätten.

Jinittelst schickten sie ihrenSecretarium miteinem Memorial nach Fontainebleau , wo-lL rinnen vorgestellet worden, auf was Weise derKönig An. i6z4. die von Lobl. Evangel.OrteK an Seine Malest, damals geschickte Gesand-ten tractirt und empfangen hatte,und verlaug-l- ten gleichfalls auf diesen Fuß tractirt zu we»

^ den; weil auch der zurück gekommene Cou-E rier eben diese Jnstrnction mit sich gebracht,iZ als begaben sich dieHerren Gesandten noch-ß!- mals gen Fontainebleau , um dem Herrnmd Col-