292 Eydgnoßische
EiugeMyd mittheilen, die Unserigeri zn erqui, ^cken. M wollte GOtt, daß wir so glücklich -wären,und die Gelegenheit haben könten, Ew. -Excell. unsere schuldigste und nnterdicnstliche 2danckbare Erkänntniß, für die grosse Milt, -thätigkeit,sosieuns erwiesen,zu erkennen zuge-den! Weil aber unsere Drangsalen rroch nicht ^Mlfhören, sondern von Tag zu Tag je längerje mehr zunehmen, so bitten Ew. Excell. wir «allerdemühtigst,es nicht inUngutem aufzuneh, «men, daß wir sie im Namen des grossen und «lebendigen GOttes und um der Liebe IEsuChristi ftiues Sohns, unsers allgemeinenHey- »Slands willen, in tiefester Unterwerfung,so vieluns immer möglich, um ihren fernern groß, 'mächtigenSchutz und mitleidiges ganz Christ- ^liches Erbarmen, deren Würckung wir vor,mals so überflüßig genossen, anrufen. wDamit aber Ew. Excel!, die aüsserste Noht, ksdarinnen wir stecken» sehen mögen, so wollen lkinwir allhier weder die Zahl, noch die Grösse mi- >«sersElends stückweise erzählen,sondern wir bit-ten nur Ew. Excel!, so gütig zu seyn, und uns >l>izu erlauben, daß wir nur etwas darvon über, »ihaubt und in möglicher Kürze erzählen. r«Man hat bis auf gegenwärtige Zeit mit srSchrecken und Entsetzen gesehen, wie grausam ««mau mit unsern Vattern aus Haß und Ver-bitterung gegen unsere heiligeReltgion unige,aangerr, so, daß man darfür gehalten, daß dasBlutbad au St. Bartholomäus Tag,an wel- ^chem über zoooo. Menschen, allerley Alters,Geschlechts und Standes, an.verschiedenen >-!
Orten