Buch 
Gründliche Einleitung zu der Eydgnossischen Bunds- und Staats-Historie : Vorstellend Den alten und neuen Zustand des Volks und des Lands, sonderlich aber den Ursprung, Fortgang, Wachsthum des grossen Bunds der Eydgnossen, Jhre Kriege, Friedens-Schlüsse, Bündnisse, Bürgerrechte, Verträge, &c. ... : Samt einem Entwurf der Regiments-Beschaffenheit in den Hochlöblichen Eydgnossischen Orten. Alles aus ... zusammen getragen, in zween Theile abgesondert, mit kommlichen Marginalien und Registern versehen : Erster [und Zweyter] Theil / Von Joh. Rudolf von Waldkirch, J.U.D. & P.P.
Entstehung
JPEG-Download
 

Bunds - und Staats - Historie. 291

Ä dicselbigen sowol als die Freyheit der ganzenNation bis aufden letztenBlutstropfen zube-^ schützen.

^ Die in die Schweitz geflüchteten Franzosen: u übergaben den 4. Lobs. Evangel. Städten fol-gende Supplication.

Ä Hochmögende, Gebietende Herren rc.ic (VfrJr sind von der grossen Anzahl der Glaü-^ ^ bigen, welche um der Gerechtigkeit wil-^ len bedrängt und verfolget werden, und sichL5 von verschiedenen Orten aus Franckceich in^ -ero Lande verfüget haben, an Ew. Excel!.^ abgefertiget worden; und wird die grosse Liebe- und Miltthätigkeit, mit welcher Ew. Excel!.

: uns aufzunehmen beliebet hat, in der ganzenWelt, bey allen Protestirenden jederzeit be-^. rühmt bleiben. Der ewige gütige GOtt aber. wird solches, nach seiner Verheißung, die er anunterschiedlichen Orten in der Schrift allen^ denen, so Barmherzigkeit üben, thut, beydes?. in dieser als jener Welt nicht unvergolten las-^ sen. Was ferner uns anbelanget, so ersuchen, 7 wir Ew. Excel!, in aller Demuht, sich versi-7 chert zu hallen, daß wir viel zu erkanntlich seye,

. 7 als wir mit Worten aussprechen können, wie77 fthr uns die wahre Christliche und recht brü-7 derliche Liebe, und mitleidendes Erbarmen, so,7- sie gegen uns getragen haben und noch tragen,P zu Herzen gehe. Es lasset es aber ihre Sorg-7. fält, uns in unserm bittern Elend zu trösten,und dasselbe gleichsam zu versässen, nicht dar-B bey bewenden, sondern es erstrecket sich auchdieselbe so weit, daß sie uns gar ihr Herz undM T 2 Ein-