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den Gesandtschafts-Seeretarium dessen ver-ständiget, und der Gnade sich zu unterwerfenermähnet wurden, theilten sie sich wiederum.Die aus den Thälern St. Martin Pcrouse,St. Bartholome, Peroustin, Rocca, Villaro,Rorate und ei» Theil von la Tour wollten sichder Gnade des Herzogs unterwerfen, und er-wählten zu diesem Ende6. Deputirte, milderVollmacht, allem demjenigen zu Turin nach-zukommen, was die Schwcltzcrischeu Gcsand,tcn anrahtcn würden. Allein die von Anqro-gna.Bvbio und St. Jean beharreten darauf,dasi sie ibrenGottesdienst undReligion mit ge-wafneter Hand beschützen wollten.
Als nun obigeDeputirte zuTurin ankamen,fanden die Gesandte nicht für thunlich,daß sichdie Thalleute also entzweycten, und fertigteneinen aus ihnen wieder zurück, die übrigen zugleicher Meynung zu disponiern, und zu glei-cher Zeit schickten sie einen Courier in dieSchweitz,um fernere Instruction einzuholen.
Dieses machte dem Turinischen Hof eini-ges Nachdrucken, und verursachte,daß der Her-zog den 9 . April ein neues Edict publicirte,in welchem er den Thalleuten einen freyenund sichern Aus-und Abzug zusagte, so fern sieinnerhalb 8. Tagen die Waffen niederlegten,den Römischen Meß - Priestern und andernCatholischeu die Thäler öffneten, diesen ihrenprätendieren Schaden ersetzten, und ihren Ab-zug in dreyen zertheilteHaufemzu unterschied-lichen Tagen nähmen re. Aber dieses Edictsetzte die Thalleute in ein solches Mißtrauen,
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