Bunds - und Staats - Historie, z r 5
^ rufung des Edicts riethen. Zudem könnten sie,
^' wann sie gleich wollten, keine Linderung ver-^ schaffen, und würden die kleinen Räder, durch
ÄL Bewegung der grösser», auch zur Bewegung^ c gezogen. Mit einem Wort,es wurden zu Tu-, rin diejenigen Befehle ausgeübt, die man zuuD Versailles verfertigte.s kü / Als nun die Gesandten wohl sahen,daß der
erste Punct ihrer Instruktion nicht zu er- suche« fürm halten war ; so trachteten sie den andern aus- die Tbal.« zuwürcken, nemlich den Thalleuten einen leite««»'52 freyen sichern Abzug zu erwerben. Weil sieÄ r; aber vorher die Meynung der Thalleute hier-in über vernehmen mußten, so reiseten sie mitM Vergünstigung des Herzogs in die Thaler,
«2 und proponirten ihnen den Abzug aus demin c Lande, weil sie doch nicht in dem Stand seyen,
M sich wider Franckretch und Savoyen zu schü-tzen.
KL Hierüber theilten sich die Thalleute in ihren
E5 Meynungen, ein Theil wollte dasLand verlaf-UMr sen; die von Angrogna, St. Jean und Bobio aber wollten sich wehren. Als auch dieGesand-«fA ten wiederum zu Turin angelangt, und dieAnsuchung wegen des freyen sichern GeleitsB ö für etliche Deputirten der Thalleute bey HofM thaten, wurde solches rund abgeschlagen, so-wol als der begehrte Aus-und Abzug. Es be-müheten sich aber die Eydgnoßischen Gesand-ten so fast, daß der Herzog sicheres Geleit für-5) 6. Thalleute versprach »wann sie kommen, sich^ submittiren und Sr.K. Höh. Gnade anfie-lt A hen würden. Hierauf, als die Thalleute durch^ _ den