Bunds-und Staats-Historie, zri
^ Wie das den 24. Sept. An. i68^. zuVer-
- stilles publicirte und gedruckte Manifest mit^ mehrerm erwehnet, welches der Französische ^ Minister Louis Verjus zu Regenspurg dem
Reichs-Convent den z. Oetob. zugestellet.
^ Hierauf gleich den 2s.Sept. fielen dieFran- Fällt in^ zösischen Völcker in die untere Pfalz ein, und d>e Pfalznahmen einenOrt nach dem andern ohneWi-""'
' -erstand hinweg; der Dauphin selbst legte sichvor Philippsburg , und zwang diese degarnirte
- Vestung zu einer baldigen Übergabe.
' Der Schrecken und die Bestürzung war
- nicht minder im ganzen Römischen Reich,alsH zu Wien , ungemein groß» und wollte man die-»' Verbündniß, so Franckreich mit dem Türckenr - habe, daraus klärlich schliessen. Indessen war
- da nichts anders zu thun, als sich zu wehren.
! - Der Kavserl. Hof widerlegte allervorderst die
- Französische communicirte Declaration, in
- einem den 18. Oetob. datirten Gegen,Mani-: ' fest, mahnte das Reich auf, und ließ einen
starcken Succurs aus Ungarn ab- und gegendem Rhein marschiern. Zugleich war er auch^ bedacht, die 4. zimlich exponirten Waldstädter in Sicherheit und Schwcitzerische Protektion,
! oder doch zum minften in die Neutralität zudringen.
Zwar zweckte der Kayserl. Botschaftertv Herr Baron vonLandfee, in seinem den i2.O-S crob. 1688. an die Lobl. XIH. Cantonen ab-gelassenen Schreiben, anfänglich nur dahin,
-" daß die Lobl. Orte dieser Enden ein wachsa-0 mes Auge halten, und etwas Volcks in dasigeK H. Theil. X Nach-