Bunds- und Staats - Historie. 341
Evdgnoßschaft nicht versehen,daß Franckreichallda neue Wercke würde anlegen wollen,
-' und solche bis nahe an die StadtBafel hinauf>!" strecken, um in dem Stande zu seyn, gemeldte
- Stadt nach Belieben daraus zu incommodi-
- ren. Es hätten die Evdgnossen ihn allbcreit' hiebcvorersucht Sr.Majest. zu hinterbringen,
^ daß man diesen neuerlichen Vcstungs-Bau' ^ keineswegs zugeben noch leiden werde, oder
könne. Dellen aber ungeachtet seyen die ent-
- worfenenWcrcker abgestecket,und die Arbeiterbey der Hand; woraus dann genugsam erhel-le, daß Se. Majest. wenig Reflexion auf den
i Bund und ihrcBundSgenossen mache,mithindes Herrn Ambassadors grosse Contestatio-' nen hiervon eitel seyen. Sie declarirten bicr-' mit nochmals, daß sie die Hüningischc For-^ tisicalion ganz und gar nicht dulden würden,es möchte auch daraus entstehen, was da imer^ wollte; worauf Franckreich auch dieselbe un-tcrlassen hat. ES ward zugleich auch beschlos-sen, die Waldstadte mid den Herrn Bischofsvon Basel mit seinen Lünden wider alleFeind-seligkeiten zu beschützen, und deßwegen sowolan Kayserl. als Königl. Majest. geschrieben.
Jn demMartio 1691. wurde die Neutrali-Sie gebentät für Constanz und die 4. Waldstädte noch- AE'»mals bedungen, und dem Kayser eine Wer- Mte"
- bung von 2ollo. Mann,zuBeschützuug dersel-
- ben.untermHerrnObristBürcklin von Zürich li erlaubet.
^ Hingegen, als die Franzosen Montmelian Sorge für
^ inSavoyen erobert, gerieht mariin neueSor-
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