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ge und Forcht wegen Genf , zumal der Hol-ländischeEnvove HerrValkenicr, in seinem !an Nähte undBürger zu Bern gchaltenenDi-scurs, solche nicht wenig vermehret. Man -schickte demnach,ab der zu Aran gehabtenCon-serenz Abgesandte nach Solothurn znmHm. mAmbaffadvr, um sich von selbigem des nöhti,gen wegen des Königs Vorhaben zu erkundi-gen. Jngleichem schickten Zürich und Bern jedes einen Repräsentanten nach Genf , wcl- - !che alldort die Franzosen beobachten, und dieStadt in gute Postur setzen helfen sollten. ^Allein Franckreich erklärte sich freundlich, und Bwar also die Forcht eitel, die Vorsorge aber ^gut. Es ward auch von Franckreich den Can, ^tonen zugemnhtct, die Mediation, zu Stif- Atung eines Friedens zwischen der Krön und «jdem Herzog von Savoyen , über sich zu neb- l«wen; sie fanden aber nicht rahtsam sich hierein ?zu mischen, und in eine allfällige Garantie zuverwickeln, als wodurch ihr Ruhestand leicht- ^lich hätte verstöret werden mögen.
Zwischen den Lobl. Orten Bern und Frey- Hbürg hätte sich An. 169 z. bald ein blutiger c,.Handel entsponnen, angesehen einige Frevbur- ^gische Mannschaft über das BernerWe 1er- >,ritormm marschiren, solches aber dieBerne-N"w>llen mische Amtleute nicht geschehen lassen wollten. ^Bern und Hierüber wurden dieFrcyburger entrüstet,und ^,Fnyburg. «ahmen etlicheBernerischeUnterthanen inAr- ^rest, welches die von Bern veranlaßt Repres- ,, xsalien zu gebrauchen. Dieses brachte die von ^Freyburg in eine solche Verbitterung , daß sie ^
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