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Unsers Herrn Jesu Selige Auffahrt, Worauff Er die lieben Seinigen gleich nach Seiner Aufferstehung vertröstet, Joh. Cap. XX. vers. 17 : Bey Hoch-Ansehnlicher Bestattung Des ... Joh. Friderich Fäschen, Des Grossen Rahts, und Wohlbestellten St. Bläsischen Am[m]tmanns, Bey St. Theodor, als in der Haupt- und Pfarr-Kirchen der Minderen Stadt Basel, Einer Christlich- und Volckreichen Gemein Anno 1709. d. 11. Maij. Als an dem Samstag nach dem Hochheiligen Auffahrts-Fest, Schrifftmäßig vorgetragen / Von M. Andrea Merian, Pfarrern daselbsten
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Christliche

zweifflen an dem das man nicht fiher. Und las-fet uns auch brauchen die vertrauliche Glaubens- RedEph.2 6. Pauli des Apostels/ GOtt hat uns samt Christoaufferweckt und samt ihm in das himmlischeWesen gesetzt in Christo JEsu.

Auguftinus der fürtreffliche alte Kirchenlehrerfagt recht: Fides non eft æftimatio, fed certitudo,der Glaub ist keine Meynung und Muhtmassung/sondern eine Gewißheit und Versicherung. UndBernardus: Si fluctuat fides, inanis eft& fpes noftra.Stulti Martyres noftri, fuftinentes tam acerba pro-pter incerta,& c. So unser Glaub wandelmühtig/so ist auch unser Hoffnung eitel. So wären unsereheilige Martyrer Thoren/ daß fie so bitter übel gelit-ten wegen einem Ungewissen.

2. Wer ist aber demnach allhie auffgefahren?Der Erz allein/ Ich fahre auff/ sagt er/ Jchnemlich der Sohn GOttes / der sich im Fleisch geof-fenbahret/ und Mensch worden/ der ich vor wenigTagen unter Pilato gelitten/ gecreuziget/ gestorbenund begraben worden/ und mun heut am dritten Tagnach meiner Begräbnuß wiederumb von Todtenaufferstanden bin/ werde bald und allernächst genSimmel fahren.

Jch ist ein Main der Persohn/ daß also diePersohn Christi/ der ganze Chriftus gen Himmet ge-fahren/ zwar allein nach der Menschheit/ doch durchHülff der Gottheit/ die göttliche Natur hat auffge-führt/ und die menschliche Natur ist auffgeführtworden.

Und hierinn findet sich der merckliche groffe Lin-

terscheid