Leich Predigt.
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Liebe/ als Jacobs gegen Joseph/ Davids gegen Ab-folon/ des alten Tobia gegen dem jungen Tobia/ wie-wolfie auch groß und unaussprechlich ist, so ist sie dochnur ein umbra und Schatten gegen der Liebe deshimmlischen Vatters/ die so brünstig/ feurig undewig ist gegen uns seinen Gläubigen/ sie ist mir einkleines Fincklein gegen der allergröften Feursglut/ein Nachtliechtlein gegen dem groffen helleuchtendenSonnen- Corper/ ja die Liebe GOttes des Battersgegen uns seinen Kindern ist unermaßlich/ und folg-lich auch unvergleichlich/ GOtt ist die Liebe selbst. Joh.4.16.Worüber der selige Johannes ganz erstaunt gestan-den: Scht welch ein Liebe uns der Vatter erzei. Joh. 3. 1get hat/ daß wir GOttes Rinder heissen sollen.
Wie aber GOtt unser Batter/ also ist deme zu.folg GOttes Sohn unser Bruder/ zumalen erund wir nur einen GOtt und Vatter im Himmelhaben/ deßhalben schämt er sich nicht uns seine Brü- Joh. 20. 17der austrücklich eben in unserem Versicul zu nen-nen/ und auch wir/ und ein jede gläubige Seele als sei-ne Braut mag ihm entgegen ruffen: Odaß ich dich Cant. 8. 1.mein Bruder/ der du meiner Cutter Brüstesaugest/ drauffen funde/ und küssen müßte/ daßmich niemand hönete.
Christus der HEr ist ja unser Bruder/ dann
17.
er ist unsers Fleisches und Bluts gleichermassen Hebi, 2, 14.theilhafftig/ ja allerdings uns seinen Brüderengleich worden/ doch ohne Sünd. Davon sin-gen wir auch mit Freuden einander zu:
Deß solt ihr billich frölich seyn/Daß GOtt mit euch ist worden ein/
2
4.IS.
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