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Christliche
nen als ihre Kinder und Freunde auffs höchste lieben/und deren Abscheid schmerzlich bejammeren und be-weinen; Aber doch weil wir Christen sind/ so mußbeydes die Liebe und die Traurigkeit gemäßiget wer-den/ dann wir ja die ungezweiffelte Hoffnung undden vesten Glauben haben/ daß die Christlich Leben-de/ und selig Sterbende nicht verlohren gehen/ son-dern nur vorhergehen zur Hochzeit des Lambs JEsu Christi / und durch dessen Verdienst und Fürbitt auchauffahren zu unserem himmlischen GOtt und Vat-ter/ bey deme sie besser als bey uns versorgt/ in deffenSap.3.1. Hand und Schoß sie kein Qual mehr anrühret/ jader auch gegen den frommen Liberlebenden treu- vat-terliche und herz- brüderliche Liebe und Fürsorg be-hair/ wann wir uns nur zu ihm wie Kinder zum Vat-terhalten:
Wir schn hinauff/ der Vatter rab/
An Treu und Lieb/ geht uns nichts ab/Biß daß wir zsamen kommen,Amen/ Amen.
Beygefügte
Auffarts- Reymen und Scuffzen.
Er JEſu / du haft durch deine HimmelfahrtDie Strassen uns bereitet/
Du hast den Weg uns offenbahrt/Der uns zum Vatter leitet.
Und