!_ Lelch-Predigt. _ 7
^Erren / so müssen wir allerforderst der gnädigenVergebung unserer Sünden in Christo vergwissertseyn / als welche allein uns in diesem Leben glücklich/und in dem Tod selig machen kan. Ist dasjenige/da-rum der heilige König und Prophet David/hm undwider in seinen Psalmen/so ernstlich angehalten/undum dessen Erlangung es ihme auch/eben so wohl/ alsum die Widererstattung seiner verlohrenen Gesund-heit/ in denen E.Lieb abgelesenen Worten zu thunist/da er bittet und sagt: wende dich/AERR/underrette meine Seele. Alssmir um deiner Güte wil-len/ dann im Tod gedencket man/rc.
Welchen beweglichen SeuffzenDavids/ wirbey dismahliger Bestattung unsers mitgläubigenHerren und Bruders sel. dessen Leichnam zu seinerRuhestette gebracht worden / in der Forcht GOttesetwas weiter nachsinnen / und da betrachten wollen
I. Die Bitte Davids.
II. Die angehängte Bestätigung
derselben.
Von dem Ersten.
.Ie BittMavids ist enthalten in diescnWor-> ten/wende dich/^ERR/ und errette meine——^ Seele. Alss mir/um deiner Güte willemDaverlanget der heilige Mann eine dreyfache Gutthat/
1. Daß sich der HErr wiederum in Gnaden zuihme wenden;
2. Seine Seele erretten. Und
z» Seine Vätterliche Hülste ihme wolle wider-fahren lassen. A 4 i.Wen-