Leich-predigt.
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in Todesgefahr um Fristung des Lebens betten / da-mit wir Zeit haben/uns durch die Gnade GOttes ineinen noch besseren Stand zu setzen/unserHertz meh-rerszu reinigen/grössere kroxreilen inderHeillgungzumachen/und also unsere Seligkeit zu würcken/mithorcht und mit Zittern; Doch daß solch Gebett je-weilen geschehe mit Beding undVorbehalt des gött-lichen Willens/welchem ein Christ auch hierinnen sichgeduldig unterwerffen / und mit demHErrenIEsusich erklären sollc/Mein Vatter/ ist es möglich / daßdaß dieser Relch von nur gehe/ ich trincke ihne dann/so geschehe dein Wille.
Das aber müssen wir allhier nicht auß der Achtlassen/worauss der heilige David sein Gebett und sei-ne Hoffnung gründe/nemlich auff die Güte GOttes/darum spricht er / Mffmir / um deiner Güte willen.Wann er ein hochmütiger Phariseer gewesen wäre/so würde er seine Fromkeit und Gerechtigkeit angczo-gen/lmd darauffsich gesteüret haben/ Aber seine De-muth/und Erkantnuß seiner selbsten lehrete rhneweitein anders. Zwar berufft er sich anderstwo auch auffseine Gerechtigkeit/als wann er sagt/ Der HErr thutwohl an mir / nach meiner Gerechtigkeit / er vergiltmir nach der Reinigkeit meiner fanden / dann ichhalte die Wege des HErren / und bin nicht gottloßwider meinen GOtt; Aber da verstehet er^sistitiLm.
non pettonsL, Seine Meinung ist nicht/daßer für GOtt allerdingen from seye/sondern daß er bei-den Menschen eine gerechte Sache habe und von sei-nen Feinden fälschlich verklaget / eben deswegen abervon GOtt wider dieselben verthädigett und ihmc die
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