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Des Fürtrefflichen Hochgelahrten Herrn Alberti Krantzij VVandalia Oder: Beschreibung Wendischer Geschicht : Darin[n]en der Wenden eigentlicher Vrsprung, mancherley Völcker, vnd vielfaltige Verwandelungen, sampt dero vollbrachten großmechtigen Thaten, vnd was sie entweder vor Reiche angerichtet, oder auch zerstöret ... / Allen der Historischen Warheit liebhabern, erstlich vom Authore in Latein vorfertiget: Nun aber denen, so derselben Sprach vnerfahren, in Hochteutsch transferiret vnd vbersetzet, Durch M. Stephanum Macropum vom Andreaßberge
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Alberti Crankzij ndma

206ab der Mawr lieffen/ vnd der Dähnen gezelte/ die ste wenigen abzubrechen hinsderlassen hatten/ anfielen. Auff dieselben festen etliche Reuter/ so aber von wegedes rauchs von ihnen nicht gesehen würden/ hinderwarts zu/ vnd zerstreweten sie/daß einer hie/ der ander dort hinaus lieff/ haweten auch alle ansichts derer dieauff dem Wall stünden/ darnicder/ daß sie also ihre Schmähwort/ damit sie demKriegsvolcke nachgescholten/ redlich gebuffet. Als die von Opnik diesen vnfall er-ehörten/ brandtens ihre Vorstädte abe/ dem Feinde hiemit zuuerhindern nahe ander Stadt zuschanzen. Die Dähnen beschlossen von dannen für Julin zuziehen/vnd ward Eßbernus voran geschickt/ daß er sich vmb den ingang der Zwena annesmen/ die vestungen niederwerffen vnd zerstören/ oder mit sturme so lang anhalten/biß Absalon mit dem hellen hauffen herzufähme. Wie nun die in der Besasung deFeind sahen daher schiffen/ wolten sie der veftung nicht getrawen/ vnd gaben sichBeide ver in die Flucht/ beyde Schloffer würden angestecktvnd verbrennet/ dauon Absalonflungen inver Stad den rauch von weitem gesehen/ vnd brachten jhm die abgefertigten dessen eigentliJulin an- che zeitung. Deßwegen weil ihme sein Bruder diese arbeit mit gewinnung diesgezündet. ser vestungen abgenommen/ wendete er sich vnd plünderte die Julmischen gränsen

Das XXIICap.Canuti

vnd liessen sich die Dähnen bedüncken/ daß man die Städte so schwer zugewin-nen vnd jest an Proviand ledig weren/ verlassen/ vnnd viel lieber wenn sie eingesárndtet voll/ alß jest lahr einnehmen solte. Damit ließ Absalon dem volik abblassen/ vnnd wie sie im abziehen die Schlösser an der Zwena rauchen sahen/ rissensdieselben aus dem grundt nieder/ vnd warffen die Ziegel/ so noch vom Brande glüsheten ins Tieff/ dis ist also der Außgang dieses zugs gewesen.

Ach dem der Herbst zu ende abgelauffen/ ernewerte König Canutus den zug wieder die Ost Wenden/ zu der behueff nam er zwolff tausendMann aus Rügen / darumb daß sie der wege fündig waren/ damit vber-zog er zum ersten die Prouink Tribusan/ folgends wendete er sich gegen die CirciaOstwens paner vnd zog für die Stadt Lubin vber der See/ der von seines Vatern daselbstverrichten Kriegshandlung noch berůmpt war doch wolte er mit belagerung derTribusan Stadt nichts vornemmen. Derwegen ließ er dieselbe fahren vnnd begab sich für

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Lubin .

die stadt Demmyn deren Einwohner vor dem Feinde so sicher waren/ dz sie gleichDemmyn fam mitten in Friedenszeiten/ darin bey täglichen Gästereyen tansten vnd sprunegen. Der König verwunderte sich ab solcher shrer Künheit/ vnd stund im zweyffelwas er thate. Nachdem er aber die vestung beschawet/ vnd gesehen das darin keinzubereitung gegen die Belagerung ist er sie vorbey gezogen. Führte damit dasHeer an der Feinde fchiffe/ vnd wie sie weit vnd breit gestreiffet/ kahmen sie wieder.Der König / welcher bey der Fahnen geblieben/ empfieng Bottschafft/ daß dieFeinde einen stattlichen Hoff inne hatten/ vnd sich daraus mannlich wehreten/vnnd das solcher leicht zugewinnen/ wenn den andern so allbereits davor lagen/hülff zukähme/ Ob aber woll wenig volck bey der hande: befahl er jedoch das Absfalon die helffte von den anwesenden solte zu sich nentmen/ vnd seine Gesellen dasAbfalos mit entsegen. Damit er aber des volcks geringe anzal verheelete/ hieß er sie enkelnms Aries einher ziehen/ vnnd andere durch den Waldt hin vnd dort sich sehen lassen/ etlichezu rück ziehen/ vnd offt wieder her zu reiten/ auff das sie also bey den Feinden dasschwindig ansehen eines grossen hauffens gewünnen/ deren den bey weitem eine grössere anzahl/ die alle vberwunden vnd in die flucht gebracht würden/ vnnd verliessen denDähnen eine stattliche Beute/ konten sie aber nicht forthbringen/ damit sie gleichwol die Feinde nicht behielten/ verbrenneten sie dieselbige/ welches schmerzete denKriegsleuten sehr/ daß das Fewer den meisten theil fhres Soldts also vertilgensolte/ sonderlich da sie alles in ihrer hand hetten. Absalon kehrete wieder zum Kósnige/ der sich bey Lubin mit dem Heer verhielt. Die Rugianer verfertigte eine brückva brachte der König d; Kriegsvolck mit geringer arbeit vber dz gefümpff/ von dannen begab er sich mit der Armad in die Hafen nicht weit von der Peen/ vu wie jhndz vngewitter an dem orth lang vmbtrieb/ vnd die Proviand jhm schier ganz entsbroche/ bewilligte er Bugißlav, der durch Legaten bey shm ließ ansuche den fried?.

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