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Wendischer Geschicht/ das VI.Buch.
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207Emnach der Winter hinsveg/ machte sich der König abermahls xx111,auff den Früling zum Kriege fertig begab sich auff die Zwena/ zerriß die Cap.Stadt Großuin/ vnd plünderten das Land vmbher In des erhörte Ja nen fireifsrimarus einen hefftigen Trommeten schall / vnd verwarnete den König der feind fen vnowere verhanden/ Absalon sagte/ man solte nicht ehe vom Feinde reden/ man hits plündernte ihn dann vor sich im Gesichte/ sonst hette es ein ansehen der furcht. Jarimaro nadyverdroß dieses hefftig/ daß er dergestalt zwischen Thür vnd Angel fiehen/ vnnd wenden.wann er vernommene gefahr nicht anmeldete/ für trewloß: herjeges wanners anzeigte/ für forchtsam solte gescholten werden. Diese Prouing fondtedie Raubgierigen wenig ersättigen/ hielten vom Pommerlande mehr dahin musste man zichen/ diß were weit hinein/ vnd gehörte vorrath darzu/ aber der füffe geeschmack der Beute/ machte daß sie dessen durchaus vergessen. Sie zegen forth/raubeten vñ verhergeten alles/ vnd blieben die Wenden innerhalb der mawren besisHen. Allhier muß ich ein wenig darein reden. Demnach beyde Nationen so viel fricgegege einand geführet/ glaub ich nit d; ein theil des andern verderb vn vnterganggesuchet. Den die Dähnen hetten wol ein mahl dem Krieg können ein ende mache. WendenDoch habens sich dessen enthalten/ damit sie einen täglichen Feind hetten/ vnnd is de Dahetliche vbrig weren/ an deme sie ihre stärcke vbeten/ damit sie nicht durch ihr fau- nen einaneriiislengen vnter sich selbst einheimische Kriege vnnd auffruhrerrögten. So dünckte gewesen/auch den Wenden das Kriegen ein Kinderspiel sein/ welchs daher scheinet/ daß daran ficob sie wol den Frieden auff erträgliche Mittel hetten erlangen können/ gleichwol gend gesdaffelbe abgeschlagen/ vnd felt mir zum offtern in sinn das ich bey Helmoldo geles schliffen,sen/ die Wenden habens für eine kurzweil vnd wollust geachtet/ dz sie mit den Däh-nen die Haar ziehen mügen. Noch scharfsinniger war des Romischen Rathsher-ren Scipionis Notice Rath/ der nicht haben wolte/ wie man auffm Rahthuse zu mis mei-ScipiosRohm hierüber rathschlagte/ daß man die Stadt Carthago vertilgen solte/ da- nung vonmit die Bürger vnd Kriegsleute allweg vrsach hetten shrer Tugend nachzuahnen/ versiorügvnd durch vbung dieselbe im gebrauch zuerhalten. Denn er sahe woll vorher/( wie Carthagoes auch der Aufgang geben/) daß wen die Römer erst begundien im Sauß zulesben/ vnd sich auff gute tage zulegen/ daß sie bald einander selbst würden auffreumen/ vnnd daß von ihrer Boreltern wol bestelte Regiment herunter reiffen.
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Ls dergestalt die Oberwenden mit dem Könige zu Dennemarcken xxIIII.ftritten/ Immittelst waren auch die Kiffiner vnnd Circipaner an der einheis wispelemischen Vneinigkeit franck/ vnnd lagen täglichs mit einander unten vnnd zwischenoben. Heinrich der Lew der beide theil pflag zuzwingen/ war hinweg/ vnnd vom sweenKeyser vertrieben/ lebte in Engelland damahin im elende. Es war im Tausend vnddaherein hundert vnd drey vnd achzigsten Jahr/ wie sich dis alles was wir erzehlet/ zus enfiandesgetragen. Das Land hatten zweene Bettern Burewinus Pribißlai/ vnnd Nis ner Kriegclotus( den wir Nicolaum nennen) Werßlai/ zweyer Brüder Söhne/ jnnen. Ni-clotus herrschte vber das theil/ welchs man heute Meckelnburg heisset/ vnd Busrewinus beffer hinauff gegen Morgen. Vnter diesen erhub sich etlicher sachen vndirrungen wegen/ eine große Zwitracht/ also daß es zum innerlichen Krieg gesrieth. Jeglicher zog die benachbarten Fürsten auff seine feiten. Bernhardus Herkog in Sachsen war Nicloto zugethan/ mit dems auch Jarimarus Fürst in Ru gen hielte. Burewinus aber hatte Bugißlaum Herzogen in Pommern zum bey-fland vnd freunde. Denn Burewinus hatte Herzog Heinrich en tochter zum Gemahel. Deßwegen weil Bugißlaus des Henrici/ auch nachdem er vertrieben/vertraweter freund blieb/ gesellte er sich gleichfals zu seinem Eydam. Solchezwispalt gereichete ihnen beyderseits zu grossem schaden. Denn als Burewinus Burewisdem Lande Rügen/ das ihme zuwieder/ mit seinen Schiffen zusekete/ ward er seinsettervon Jarimaro gefangen/ vnnd dem Könige in Dennemarcken/ deme domahls MiclotusRügen angehörig/ zugeschickt/ vnnd daselbst lange zeit in Hafften verwahret. gefangenImgleichen wie Niclotus feinen gegentheil mehr dürftig alß vorsichtig verfolget/
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