Pribislasus. su
gemahlin
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Alberti Crankzij
lidma
Bernaum das er gefangen/ wie lang es aber in folchem stande verbleiben müchte/ köndte fienicht wissen/ gab daher aus rath ihres Vatern Bernaim/ Herzogen zu Stetin/ihre Tochter Luitgardam/ eine schöne hübsche vnd wolerzogene Jungfraw/ PriGnes er bißlao/ Herzogen zu Gnek. Bey dem lebete sie in stehender ehe neun jahr/ vnd hashenge sei bens jhre Wunder nach ihrem Tode bezeuget/ was sie vor eine gewesen/ vnd wiene eigene sie gelebet. Doch weiß ich nicht worin jhr Herz/ der ein rechter enfferer/ sie verdächtig hielte/ das warffer ihr eins mahlß für/ vad erhenckte sie heimlich in der schlaff-fammer. Aber die Wunderwerck/ so bey dem Grabe geschahen/ offenbahrten ihreBnschuldt. Immittelst blieb ihr Vater gefangen. Vmb diese zeit gieng die schoLübeck zu ne Stadt Lübeck / aus ihren selbst eigenen verursachten vnfleiß/ im Fewer an/ vndbrandte zum vierdten mahl. Denn zum ersten brennete sie vnter Graff Adolphen/gebrent, da sie Herzog Heinrich noch vnvollendet einbekahm: Darnach im ein tausendzwey hundert vnd neundten Jahr/ da sie biß auff fünff Hauser nahe verdorben:Bors dritte ist sie im Jahr ein tausent zwey hundert vnd vierzig die helffte/ vnndendtlich jest nach ein tausend zwey hundert vnd sechs vnd siebenzig jahr/ abermahlgang außgebrennet. Von diesem letzten schaden her/ ist sie auff diese Ordnung wievor augen/ erbawet/ das mitten gleichsam auff dem Rücken zwo straffen in die lánge sich erstrecken/ vnd auff beyden seiten die andern Gaffen/ sich wie die Menschlischen Ribben/ auff diefer nach der Trave / vnd auff jener seit nach der Wakenis/ diesu beyden theilen an der Stadimawr vorüber rinnen/ vnd sie beschirmen/ hinabzichen.
vierdten
mahlauß
D; XXXVCap.Pribißlasus erbet
DE
beberperha
Jcolaus der ander von des Burewini Enckeln/ HeinriciSohn/bekahm in theilung der Väterlichen Herrschafft zu seinem antheil Wen-den/ ein fruchtbar/ vnd an Städten wolerbawet Land/ befreyete sich mitWendens des Graffen von Anhalts Tochter von welcher er zween Söhne/ Henricum vnndJohannem hinder sich verlassen( denn der dritte entschlieff noch vor seinen mündisgen Jahren) hatte bey seinen Tagen viel vnruh vnnd streits mit den benachbartenMarggraffen: doch schiene es/ das ihn die Furcht Gottes/ vnd fleissige auffsicht/in angsten schůzete. Leichtfertigen sitten vnd reden war er feind aber in seinem vorshaben klug vnd beständig. Es ließ sich wol ansehen/ das seine anschläge vnd vorbringen läppisch vnd vnnis: doch gabs der außgang/ daß er allzeit weißlich geresDet vnd gerathen. Die Wendischen Fürsten musten den Marggraffen zu Bransdenburg/ so der Chur halber allbereit im anfchen waren/ damahls zu Hoffe auffswarten/ vnd ward jhnen allweg/ wie sonst andern Dienern/ ein Hoffeleidt gesschicket/ dasselbe nam Nicolaus zu danck an/ vnnd trugs auch für den Leuten.Einsmahls waren sie der Gränken halber streittig/ vnnd solte man darüber eineTagleistung halten. Nicolaus fürchtete sich/ denn er kenneke des Obern hoffarthwol/ verlegte derwegen eine starcke anzahl wolgerüstets Volcks/ in den Gestaudenvnd Büschen doch hieß er sie warten vnd acht haben/ wenn er jhnen ein Zeichengebe/ vnd den Hut vom Haupt nähme/ vnd in die hohe schwenckte/ das sie alßsdann herfür wischten. In dessen fiengen die Herren an/ von ihrem Streit zuhanedeln/ vnd gab er nach gelegenheit/ vnd der seinen gutachten/ darauff Andtwort.Der Weis Endtlich aus vielen reden vnd wiederreden begundten die Marggraffen zornig zude betreus werden. Nicolaus lächelte darzu/ vnd sagte: Was ists/ das jhr DurchleuchtigeMarge Marggraffen mich armen Wenden/ den jhr selber gekleidet/ wollet vnterdrucken?graffe mit Laffet vns recht vnd billich vnter vns richten/ sonsten da shr auff Gewalt vmbgeSchers. het/ were es euch hoch vorweißlich das mir in ewrer eigenen Kleidung Schimpfffolte begegnen. Vnd ob ihr euch etwa gans vnd gar/ wie es scheinet/ mich allhierzuvberwäldigen fürgenommen/ so vergünnet mir ewrer selbst ehren halben Zeit/daß ich das Kleid/ welches ihr mir gegeben/ müge ablegen/ damit nicht hernacherdas Geschrey erschalle/ ewer eigner Haußgenoß sey mit Gewalt von euch vntersdrucket worden. Die Fürsten gedachten/ daß er ihrer noch spottete/ vnd fiengen an
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