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252Alberti Crankijoter in groffe armuth/ deßwegen er sich mit seinem Weibe in Pommern zu feinemSchwiegervater begab/ da er auff einem/ jm eingegebenen schloß gar armselig gesstorben/ vnd ward sein stücklein Landes Wenden wieder beygefüget. Diß sey in derSummen hievon geredet/ was sonst ein jeglicher vor thaten verrichtet/ wollen wirso viel vns davon wissend/ zu seiner zeit gedencken.Dieweil man aber ein wenig liesset von den beyden Pribislais/ wil ich dasselbe dieser erzehlung mit einvorleiben.Pribislat Dem Vater flebete noch ein stück vom Heydnischen Jrzthumb an/ denn er führesItshumbte das Bildtniß Marien auff einem schild gemahlet/ allenthalben bey sich/ vnd thatjhm Göttliche ehre an. Rudolphus der Schwerinische Bisschoff/ erbawete einSchloß zu Buzaw/ vnd was er des Tages gebawet/ ließ Pribißlaus des Nachtsnieder reissen. Wie nun der Bisschoff auch dieser gestalt nicht wolte auffhören zuphus 2t bawen/ namer jhn/ da er einsmahls durch sein land reysete/ gefangen/ vnd achtetsfchoff zu gleich/ ob er einen Bischoff/ oder eine andere Weltlichs stands Person im KriegeSchwes ergriffen./ließ ihn auch nicht loß/ eher den er sich nach Kriegsgebrauch ranzaunetPribislao vnd gelöset. Der Bisschoff dienete der zeit/ vnd wie die fache in die Harre gespieletgefangen ward/ verachtete Pribißlaus die außsöhnung gänzlich. In kurzem hernach kahmdes Biffchoffs Amptman/ der cine rittermessige Person/ zeitung/ das PribislausPribisla, vnbewähret/ in der nahe durchreyfete. Er nicht faul/ bald zu ihm hinan/ vnd namus wieder jhn wieder gefangen/ vnd bezahlte eins vmbs ander: Wolte er auch loß/ muste esgefangen seine Vettern vmb Geld ansuchen/ vnd zu erlangung deffen/ jhnen Plawen/ Para
Rudol
rin von
XLIII.Capit.Herzog
Beinrich
Burewis
Vaters
mörder.
chim vnd Goldberg versetzen/ das also nichts in seiner gewalt blieb/ außgenommenSterneberg/ sampt seinen zubehörungen/ welchs er hernach Herzog Heinrich zuMeckelnburg vberlassen. Solcher massen hat er sich selbst aus närrischen fopff/ feianes ganzen Landes entsegt.Sein Sohn/ der nach ihm genennet/ bechlichte sich mitMeftini des Pommerischen Fürsten tochter/ vnd gab der Vater jhr/ der tochter/die stadt Bolgard mit zum Brautschak. Diß ist beydes des vaters vñ sohns ganzesHaab vnd Guth gewesen/ darin sie ihre zeit zugebracht/ vnd ohne finder gestorben.Ber das Fürstenthumb Wenden/ herischete damahls von dennachfömlingen Burewini des ersten/ Herzog Heinrich/ ein vernünfftigesFürst. Dieser hatte zweene hoffertige folke Söhne/ mit nahmen Heinrini nacha cum vnd Johannem. Vnd als er sie hierüber zum offtern schalt vnd straffete/ vndEmling. jhnen den Zügel nach ihrem begehren vnnd willen nicht lassen wolte/ in hoffnung/das sie hiedurch zur erkentniß vnd befferung kommen solte/ gebrauchten sie sich eisnes bösen raths/ vnd erwürgten ihren Vater auff der Jagt/ damit sie desto cher zuder Regierung kommen müchten/ gedachten auch/ es folte diese that wol verborgenbleiben/ oder doch einem andern vnfall/ die sich in jagten mancherley weiß begeben/zugerechnet werden. Aber ihre benachbarten vnd freunde/ die MeckelnburgischenFürsten / kahmen hinder den Wenden/ vnd damit solche abschewliche that nicht vnsgerochen hingieng/ jagten sie beyde zum lande hinaus. Sie flohen zu ihrem Veteter Niclotum/ der die Stadt Parchim inne hatte/ vnd beklagten sich in viel wege/gegen shres Vatern bruder föhne/ die Herzogen zu Meckeinburg/ wendeten allershand entschuldigung/ der bezüchtigung halber ein vnd beredeten jhn so weit/ daß erjhnen mit aller macht/ die er auffbringen fondte/ beystandt thate.Imgleichen namfich Herzog Albrecht zu Sachsen / der sie auch vnfchuldig gleubte/ jhrer an( sonstenwers zumahin vnbillich gehandelt gewesen/ dz sie schandtlichen Todtschlägern/ wicder welche im rechten sonderliche geseze der straff verordnet) vbergeholffen hetten.Mieders Doch zog der Herzog nicht selbst eigner person forth/ sondern schickte vor sich einenlag der seiner häuptleute/ genugsam mit volck vnd rüstung versehen. Diese famptlich hielteMeckeln mit den Meckelnburgischen eine schlacht darin sie obsiegten/ vnd shre Gevettern indie flucht schlugen/ vnd aus den hauffen vber drey hundert gefangen bekahme. Diß1294. geschach im jahr 1294. Vnd blieb also damahls die grewliche vnd straffwürdige.that ongerochen. Denn nach solchem erlittenen schaden/ gaben sich die Weckelnburger zur Ruhe. Doch stimmen hiermit die Annales auch nicht wol vberein/
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