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vnd furchteten fich gleichfalls/ jhre Freyheit möchte einen stoß gewinnen. Daru-ber ergrimmete er/ vnd gedachte/ wie er solche feiner Vnterthanen halßßtarrigkeit fen.2müchte rächen vnd vergelten. Vmbringete derwegen die Stadt zu Wasser vndLande/ vnd stürmete sie von allen seiten/ vnd damit solchs beffer ins Werck zustelfür der len/ richtet er zwo schanzen auff/ eine gegen Morgen/ die ander gegen Abend/ dar-Wismar.auß er zugleich die Stadt drengete/ vnd die feinigen schüzete. König Erich schickte ihm eine wolgerüstete Armad zu hülff/ sie damit von der See abzuhalten. AberDie benachbarten Städte/ die jhnen des Nachbars Fewr/ gleichsam jhr eigen zulösfchen/ mit angelegen sein lassen musten/ armirten gleichfals etliche Schiffe/ mitwelchen sie den Königschen begegneten/ vnd vngleiches außgangs zuweiln bepderseits stritten. Nichts desto minder hielt der Herzog mit der Belagerung immeran/ vnd lockete die Bürger herauß/ dazu gab jhnen gelegenheit/ daß sie meinten/sie wolten etwas sonderlichs außrichten. Vnd wie sie zuvorn gewohnet: also lieffenfie auch domahls ohne ordnung auffer Thors hinan zum streit/ vnd macheten jhanen allbereit gute hoffnung des Siegs/ hatten aber die Kriegspoffen noch nichtrecht gelernet. Da giengs an ein knappen vnd würgen/ das Thor ward jhnen versrennet/ vnd sie in die Morassen vnd Lachen getrieben/ darin sie versauffen mußten.Auff diefe manier wurden sie denselben Tag mit ihrem grossen schaden vnd verlustabgeweiset. Der König zu Dennemarcken schrieb denen zu Rostock / daß sie beyvermeidung seiner Vngnad/ vnd verlust aller ihrer Güter/ die ihnen im Reich zugehörig/ Heinrichen dem Fürsten / den er ihn zum Schuhherrn gesehet/ gehorsasmen/ vnd ihre Vestungen vnd Pforten som öffnen solten. Denn er hatte sich vndfeine Fürstenthumb/ vmb mehrer sicherheit willen für den benachbarten/ dem Konige vntergeben. Diß jagte denen zur Wismar ein groß schrecken ein. DeswegenVertrags brauchten sie Herzog Woldemarn zu Schleswig / vnnd Nicolaum Fürsten zuWerla zu vnterhändlern/ welche die Sache auff solche Condition vertrugen/ daßder Rath sampt einem Theil der Bürger schweren solten/ das sie ihm die thor nichtzu vnehrn/ sondern aus rechtmessiger Furcht vnd schewe/ damit die Stadt nichtvon einem andern vberwäldiget würde/ verschlossen gehalten: Das sie auch alles/was sie bißher pfandsweiß von ihrem Herren inngehabt/ chn alle entgeltnis vnderstattung wieder geben/ vnd was der Fürst vor schulden bey den Bürgern gemachet/ der Rath abtragen: Imgleichen die Schlüssel zur Stadt/ ihm gehn Weskelnburg einbehandigen/ vnd damit er zu Tag vnd Nacht auß vnnd einkommenköndte/ daselbst in verwahrung lassen: Endtlich/ das von den Restockern desDrths bey ihnen eingerissene Fürstliche Schloß wiederumb bawen folien. Aber indiesem einen punct stiessen sie sich vnd gaben die Bürger für/ es were in den Vertragen nicht mit begriffen doch liessen sie es dem Fürsten zuletzt zu/ auff sein vnfosien dasselbe wie auch auff Wenekampff ein Thor zuverfertigen/ dabey er noch cisnen thurn vbergefehet/ vnd ihnen die Schlüssel zum Meckelburgischen Thor wisder gegeben. Denn jeßo hatte er das jenige/ darnach er lange gesuchet/ nemblich/den freyen ein vnd außgang/ nach seinem eignen gefallen. Vmb gleichmeffiger vrfach willen kündigte auch jest der König zu Dennemarck fampt allen Fürsten / dieverschienen Jahrs in der nähe des Königs hoffläger besucht/ der Stadt Rostock Den Frieden auff/ vnd drawcte ihnen sehr feindlich.
mittel
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Das LCap.Rostock
beligert.
Einricus hat sich auch mit dem Könige in solchen Krieg eingelasssen vnd zu Wasser/ daher fie am besten zuzwingen stunden/ gegen fe auffgemacht. Damit zogen die Fürsten in gesainpter Rüstung auff Rostock zuDer König donnerte von der See zu ihnen hinein: Der Marggraff aber vnd diebenachbarten Fürsten / ängstigten sie vom Lande. So lang gleichwol die Bürs ger ihre Hafen/ vnd die See offen behielten: achteten sie der Belagerung gering.Solchen Paß zuverlegen rückten die Fürsten mit ihren lägern vor die WernawerMünde/ vnd schlugen an beyden Vfern ihre Schanzen. Verfuchten auch den
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