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Des Fürtrefflichen Hochgelahrten Herrn Alberti Krantzij VVandalia Oder: Beschreibung Wendischer Geschicht : Darin[n]en der Wenden eigentlicher Vrsprung, mancherley Völcker, vnd vielfaltige Verwandelungen, sampt dero vollbrachten großmechtigen Thaten, vnd was sie entweder vor Reiche angerichtet, oder auch zerstöret ... / Allen der Historischen Warheit liebhabern, erstlich vom Authore in Latein vorfertiget: Nun aber denen, so derselben Sprach vnerfahren, in Hochteutsch transferiret vnd vbersetzet, Durch M. Stephanum Macropum vom Andreaßberge
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nige zu Dennemarci/ vnd Waldemaro Marggraffen zu Brandenburg / die vorshin außerlesene gute freunde vnd deswege dises kriegs halber desto mehr zubetraw-ren waren/ jeder theil fand sich hülffe zu/ die auffs Konnigs seiten/ waren ErichHerzog zu Sachfen/ Wenceslaus HErr zu Rügen / Gerhardus vnd JohannesGraffen in Holstein/ vnd Henricus Graff zu Schwerin / die Bürger zu Gripsswaldt/ trugen dem Könige jre Stadt an/ folte nur zu jnen kommen. Der Margsgraff führte bey sich im hauffen/ Herzog Otten zu Stetin vnd Wenßlaum HerBogen zu Wolgast beyde gebrüdere sampt den Städten Rostock vnd Stralsund .Die Lübschen/ wiewol sie von beyden theilen geladen wurden/ fassen sie doch stillevnd hielten sich neutral/ drumb das sie den Konig 10.jahr lang zum Schußherrsgehabt/ vnd hingegen dem Marggraff/ wegen des Reichs vnter dem sie gesessen/auch nicht zuwieder sein dürfften. Einer thet den andern viel schaden/ hielten mansDer Tode chen scharmukel/ vnnd trieben grosse gewaldt mit ihrem rauben. Endlich kammacht frider todt darzwischen/ vndmachte dem Krieg ein ende/ denn in wenig tagen stürbenDendie häupter beyd. Marggraff Woldemar verließ keine erben/ eine wunderliche vndfelgam veränderung/ zuuorn lebten 19. månlichs geschlechts von dem Marggraf-fischen stammen zu einer zeit/ an jko aber war der stam so erbloß/ das nicht einer vbrig/ vnd also das Land weils ein Reichs lehen/ Keyser Ludwigen dem Bayern heimfiel/ der verleihete.es seinem Son Ludowico auffn Reichstag zur Naumburg hiedurch ist dises Fürstenthumb zum andernmal auff ein frembd geschlecht verwenDie mard det worden. Denn erstlich hats der erste Marggraff/ den Keyser Heinricus dahinburg köpt gesebet/ auff seinen Sohn vererbet/ von dem ab ifts auff seinen Enckel Theodosin vielers ricum( welcher vnter Keiser Henrico de2./wegen seiner hoffertigen schmähung auffley hende. Den Wendischen Fürsten / seines ganzen Fürstenthumbs Stadt vnd Landes von

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den Wende die jnen daher vrfach de zu Rebelliren name/ vertriebe/ zuMagdeburgelendig der Præbenden leben müssen) geraten. Wie aber Wenden hernach wieder.zu ruh vnd in seinen ftandt kommen/ hat Graff Otto zu Ballenstede vnd Anhalevnd nach im sein Sohn Albertus/ dessen geschlecht vnd succession sich biß zu vnsernzeite erstrecket/ diß Fürstenthum vnter Keyser Friderich de 1. von newe angericht.Enricus/ des gefangen Henrici Sohn/ von wegen seines tapffer fingHeldenmuths der Löw genandt/ verlobte sich hinwieder/ nach absterben sei-ner ersten Gemahlin Beatrice/ mit Marggraff Albrechts zu Brandenburgs der Lowe Tochter( von deren er ein einige Tochter mit namen Mechtilden erzeuget/ die herszu Meck nach Herzog Otten zu Lünenburg vermählet worden) Fräwlein Annen/ Herslenburg og Rudolphen in Ober Sachfen Schwester/ welche jhm Henricum der in seinergreiffe zur Jugend vnzeitigs Todts abgangen/ im gleichen Albertum vnd Johannem/ diefeine nachfolger gewesen/ vnd nächst diesen zwo Tochter erbohren: vnd wie dieseauch todts vorfahren/ hat er in seinem alter die dritte/ nemblich/ Wißlai des Rü-gischen Fürsten hinderlassne Widtwe zur Ehe genommen. Deffen, herrlich lob ist/das er erst das Fürstenthumb Stargardt mit dem Schwerde den Marggraffenabgewunnen/ vnd darnach vmb sicherheit willen seiner nachkomlingen mit Geldegekaufft/ wiewol die Marggraffen auch auff diese weise nicht allerdings friedlichwaren hat auch den König in Böhmen wieder Keyser Rudolphen löblich gediesnet. Nicht aber lang errögten die Marggraffen abermahls den streit/ wegen desFürstenthumbs Stargart/ vnd zogen mit gewaltigem heer ins Lant/ eroberten deSchloß Fürstenhagen/ belägerten die Stadt Waldegge/ dafür geschach beydesEstens ein hefftig stürmen/ vnd tapffere gegenwehr. Die Feinde lieffens versuchen mitheimlichen vntergraben/ deffen würden die belagerten innen/ hieltens aber heimlich. Wie nu der Feind meinte/ es were alles wol bestellet/ vnnd nunmehr daswerck vollführet/ hatten die in der Stadt einen stollen entgegen getrieben/ desDie vnters liessen sie von oben mit Wasser zuftürken/ vnd erfäufften alle die Marggräffenwaffer er drinnen/ von dannen rückte er das låger für die Stadt Brandenburg auch/ imTäufft. Fürstenthumb Stargardt belegen. In derselben lag Henricus Herr zu Mecken

Fürstenshagen.

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