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Des Fürtrefflichen Hochgelahrten Herrn Alberti Krantzij VVandalia Oder: Beschreibung Wendischer Geschicht : Darin[n]en der Wenden eigentlicher Vrsprung, mancherley Völcker, vnd vielfaltige Verwandelungen, sampt dero vollbrachten großmechtigen Thaten, vnd was sie entweder vor Reiche angerichtet, oder auch zerstöret ... / Allen der Historischen Warheit liebhabern, erstlich vom Authore in Latein vorfertiget: Nun aber denen, so derselben Sprach vnerfahren, in Hochteutsch transferiret vnd vbersetzet, Durch M. Stephanum Macropum vom Andreaßberge
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Alberti Crankij

die Heyden sagen: Wo ift nu jhr Gotte Mit solcher stim fieng er mit jnen den fireitDer thrck an/ vnd spüreten sie augenscheinlich Gottes hülff vom Himmel. Denn wiewol jrerweinig: trieben sie doch eine viel groffere mange in die flucht/ vnd würden etlicheflucht ges Tausend Türcken erschlagen/ wie nicht weiniger alles geschüß vnd stürmzeugerobert/ die vbrigen flohen daruon/ vnd eylete der Türckische Keyser selber mitgrossem zittern vnd schrecken gen Constantinopel. Vnd wil man eigentlich fagen/wenn die Christen dem siege nachgehenget vnnd ihm in solchen seinen Zügen mitmehrer macht auff den fuß weren gefolget/ sie hetten ihn damals das Constantinospolitanische Reich vn gangGriechenland leicht wid können auß den hånden reissenAber die Chriftlichen Fürsten waren zu faul/ vnd erwogen nicht scharff gnug beyfich was die Christenheit für schaden gelitten. Diesen verlust vnd Niederlage sellder Türckische Keyser offtmahls wiederholet/ den barth darüber gefirüppelt vndfeinen schmerzen mit feuffen vnd weinen zuuorfichen gegeben. Philippus Herzogin Burgundien hat sich mit in demselben Turcken friege gebrauchen lassen. Darsumb das ihm noch eingedenck/ das sein Vater Johannes voriger zeit neben denFrancken månlich wieder dieses volck die Türcken streitend/ war gefangen worden.vnd sich mit grossem Geld wieder von ihnen lösen müssen/ aber das fürgenommene eifferige werck ist bald bey jnen erkaltet. Weren die Christlichen Fürsten forthgefahren hetten sie beydes droben von Gott im Himmel/ vnd dann auch von demgroffen könige Blancaffan hülff vnd beystandt gehabt/ welcher dem Bapst vndVenedigern zugesagt/ ihrer beyder feynd den Türcken von seiner feiten zu vberziehen/ damit er also/ wen sie jn in die mitte gefaffet/ desto leichter vberweldigen fonten/ thete auch wz er zugefaget/ vnd brach des Türcke homuth mit aller seine macht.von den Christen aber hatte er immittelst guten frieden/ daher er endtlich auch vn-willig vnd vordroffen worden/ dz er einen Fürsten seiner Mahometischen Sect vilehr zugethan/ bekriegte/ vnd seines gesellen Reich außmergelte. Machte derwegenwiederumb fried mit jm/ vnd zu erhaltung desselben/ trat er zum verderb der Chri-Stenheit/ näher an in/ vnd beschwägerte sich mit in/ in freundtschafft.

Das XXIICap.

Berzog

( Ls folgendt im jahr/ Tausend vierhundert neun vnd funfzig auffS. Barbarn tag/ Adolphus Herzog zu Schießwig/ Graff zu Holstein/ chnLeibs erben verstorben/ kamen die Holsteiner vber einer andern Fürsten wahlAdolph( wie sie es nennen) in der Stadt Lübeck zusammen/ waren aber zu solcher wahl vnsgestorbenbefügt/ dieweil das lehen vber das Herzogthumb wiederumb an den König zuDennemarcken heimbgefallen/ der es damahls gute macht hette/ entweder mit derkrohn wieder zu voreinigen( worüber sich die vorigen Könige lang gezancket) oderauch einen andern damit zubelehnen. Was aber die Grafffchafft Holstein belangeste/ hatte diefelbe/ wie es schiene/ jre erben/ darumb das die Graffen von Schawensburg/ von der Schwerde seiten/ den verstorbenen Adolpho/ etliche grad gesipt vndbefreundet. König Christiernus aber zu Dennemarcken war seiner Herzog AdolStrett v- Phen Schwester Sohn nach der Spillseiten/ vnd also wo fern in das lehen nit dar-ber der an gehindert/ viel näher als die Grafen darzu beerbrechtiget. Dieweil aber die Holswahl' eis steinischen vom Adel sich gesinnen liessen/ es stünde in jren wilkur/ cinen den sie wolBogen zu ten/ zu erwöhlen/ giengen sie darüber zu rath.Graff Otto der elter/ welcher achteHolstein. Söhne hatte/ hielt hart darumb bey inen an/ aber es ist diese Tagleistung damalsvnfruchtbar abgangen. Hernach bestimptens eben dieser vrsachen halber zu Todeßlo einen tag/ daselbst ward in gegenwardt Arnoldi Bischoffs zu Lübeck darüber gehandelt/ vnd von ermelten Grafen( weil sie sahen das sie anders nichts zu hofSchawen fen hatten) dahin bewilligt dz sie jr an der Graffschafft Holstein habend recht/ deburg ver- Könige für drey vnd vierzig tausend Goltaülden abtraten. Deffenwegen soll desjee gezech könig etliche vom Adel d; sie auff seiner feiten dahin gestimet/ dz solcher vertrag volasigkeit in lenzogen statlich begabet/ vnd jnen treffliche priuilegia gegeben haben. Solchs wanHolstein. Den frieden sehr dienstlich. Dann der König würde doch nicht geruhet/ sondern

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