gni hins
derlaßne
Wendischer Geschicht/ das XIIII.Buch. S21legten/ moches doch alles nichtes helffen. Damit sie gleichwol nicht vergeblichzusammen kommen weren/ wardt für gut angesehen/ das eines jglichen theilsnotturfft zur Information vnd vnterrichtung der Fürsten / die sich ins mittel ein-gelaffen/ schrifftlich solten vbergeben werden. Darauff schickten sie etliche aus ihrem mittel des Raths/ mit den Fürsten vnd deren Räthen allein zu handeln/ dar- Sophiaüber sie beyder seits etliche tage zugebracht/ vnd ließ sich ansehen/ das sie nunmehr S.Masso weit vertragen/ das der Receß vnd wessen sie sich verglichen/ solte verfassetwerden. Aber da kostets ersten arbeit/ vnd war des gezaneks kein ende/ das wäh- Wittibrete so lang/ biß man sich ist allerdings zum abzuge geschickt/ vnd zu Wagen gestorbenwolte steigen/ da wardt erst zum frieden geschlossen/ vnd den vornembsten imRath anbefohlen/ mit allem fleiß vnd dienstlichen willen sich dahin zubezeigen/das derselbe möchte bestendig bleiben. Nicht lang nach diesem ist Frawe Sophiajst ermehlten Fürsten Bugißlai Schwester/ ein verstendige vnd TugendtreicheFürstin ihrem Herren/ durch den weg alles fleisches nach dem ewigen leben gefolget. War eine ansehenliche ernsthafftige Fürstin/ auff welche man alle hoffnunggesehet/ das sie friedliche einigkeit zwischen ihren Söhnen vnd de-ren Vättern folte angerichtet haben/ ist zur Wißs
mar bey den Prediger München/ dars
nach sie allweg gewünschet/ zurErden bestetiget
worden.
ENDE
41431744
411
TO
0000
Register