20
«U2 o -K»
-ie Zunge der Kirche, der Anführer derGläubigen. Seine Erläuterungen überden freyen Willen, den Beystand Gottes,die Gnadenwahle, die Beharrlichkeit,und vorderst die Erbsünde, wurden vondrey Päbsten wie zur Vorschrift aufge«stellet.
Die Gottesqelebrten bekennen einmü«thiq , fie hätte» über die schwierigstenPunkten der heiligen Wissenschaft dasmeiste von ihm. Er, er sey in die tiefenAbgründe hinabgestiegen: er habe sich andie schweren Gegenstände gewaget: erhabe überall Licht verbreitet, und dieGegner dahin geführt, wo sich aller Stolzund Scharfsinn der Weisen verlieren muß.
Aber auch die Farben, mit denen erdas Evangelium schildert, die Gestalt, inder er die Religion sehen läßt, sind soreihend, so uiigeiwungen, daß sie Jeder-man dafür einnehmen muffen.
Was er für Waff n wider die Zweifel-sucht, und wider den Unglauben geliefert