37
«W« o sKS«.
>: tzen. Er nimmt davon, setzet hinzu, ver-bessert, bezweifelt, überläßt andern dar«^ über abzusprechen. Er verwirft ganzek Artikel, er bestreiket die eigenen Erfin-lk düngen: alle sollen wissen, daß, wieseln»i Leben nicht ohne Laster war, auch seineP Schriften nicht ohne Irrthümer wären,k Welch ein Beyspiel! Je gelehrter einerit ist, desto mehr Eigenliebe hat er für sei-»- ne Einsichten. Es geht ihm wie denMüttern, denen ihre auch mangelhaften,u auch ungestaltet! Kinder immer noch artigD vorkommen. Denn wir sind zu unsern Feh-lern wie blind, oder doch allemal die letzten,welche sie wahrnehmen. Haben wir sieentdeckt, verdecken wir sie wieder. Wirnehmen die Zuflucht zu allen Wendungen,und drehen die Ausdrücke so lang, bislt wir hoffen dörftn , nun werde Nieman-mehr glauben, daß wir dabey ganz geir-ret, oder doch unserer Absicht keinen er-« traglichen Verstand gegeben hätten. Wenn" also die Erkenntniß schon Schwierigkek-- ten hat, hat die Bekenntniß noch grössere;sollte sie auch nur vor wenigen, nur voreinem abgelegt werden. Nun hat Augu -