Der vier und zwanzigste Wintermond.
4^' L>
Geb. Treuer (168z.)
treuer war, nebst Brunquell, eincrder ersten RcchtSge-lehrten Göttingens. Zuerst stund er als Lehrer zu Wolfen-büttel, hierauf zu Hclmstädt. Line Menge von Schriften,ivornntcr auch verschiedene historischen sind , erwarb ihmden Rufaufdieneue Universität, wo er im I. 174) starb.Er hat von 1741 an die Göttingenschc Zeitungen herausge-geben, und ist also vermuthlich der Stifter derselben.
Der fünf und zwanzigste Wintermond.
4 ? 6 .
Geb. Pfaff (1686.)
dfE(S. den is Nov.) war ein vorzüglicher Lirterator,und sein gutes Gedächtniß machte es ihm leicht, in mehre-ren Wiß.nschaftenKenntniße zu besizcn. Der Kanzler inTübingen muß vermöge seines Amts bei allen Disputatio-nen aus den drei sogenannten oberen Fakultäten opponieren,und dieses that Pfaff mit einer Gelehrsamkeit, die zuweilenJuristen und Aerzte in Verlegenheit sezte. Er hatte auchdie theologische Grille von der Vereinigung der Christlichen Religionspartheien. Sein Hauptvcrdienst ist die Bekannt-machung einiger noch ungedrukt gewesenen Stüke des Kir-chenvater Jrenäus, ans der Bibliothek zu Turin , und ercrwieß die Aechtheit derselben gegen dre Gegner, besonderseinen Maffei.
D ex