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17 (1884) Keramik / von Alexander Koch, Architekt
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zu helfen wirsste, war dass sich daselbe der Leitung der Architekteniekhaltbis überlassen musste.

Es sollte übrigens dieses Beispiels nicht bedürten, um zu he-weisen, dass die orössere Vertrautheit mit einer Sache,(ie grössereIntellizenz und orössere Bildunes stets lie Oberhand in allen Fächernsichert: nur vorüberschend kann sie Mm die zweite Linie vedränetwerden.

Wenn wir aber zuschen, wie es sich damir bet unserer schweizer-ischen Architektenwelt unter Beiseltelassungz fremder Zustände ver-hielt nnd noch verhält. so It darüber kaum etwas Tröstleches zuberichten.

Feh will nicht behaupten, dass es nicht zu allen Zeiten einzelnetüchtise Elemente geszeben habe und noch webe, Aber Im@rossen(Ganzen kann nur vesazt werden, lass die Architekten von dentraurigen Umständen. welche unser Handwerk aut einen 9 tiefenStand sinken Hessen , mitgerissen wurden. Statt stets neues Lebenin das Handwerk zu brinzen, vernachlässieten sie dasselbe, statt dieHandwerker heranzuziehen und schöne Aufsaben für dieselben zuyeserviren, Teisten sie ins Ausland und überschwemmten unser Landmit fremder Dutzendwaare, Diess war viel bequemer und zugleicheinträglicher, denn der Bauherr musste die Kosten bezahlen und Mühehatte man keine.

Wenn man aber dieser Imlolenz auf den Grund echt. wenn manuntersucht, wie die Architekten dazu kamen, statt für schön dank-bare Aufzahben, hauptsichlich der Innern Ausschnückung, Malerei undSkulptur, selbt Entwürte anzufertigen und sich so der Defriedianungund der Freude, welche derartige Arbeiten wie keine andern zu ge-währen angethan sind, zu berauben, so Tisst sieh dieselbe nur aufFUnfühtzkeit zurückführen.

Die schweizerischen Architekten der letzten Zeit konnten undkönnen alle nicht genüzend zeichnen: vom Malen und Modelliren warnicht zu sprechen,

Härten sie unsern Handwerkern und insbesondere Kunsthand-

werkern venügzende Zeichnungen eben können, so hätten sie es