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17 (1884) Keramik / von Alexander Koch, Architekt
Entstehung
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sicherlich gethan und diese hätten nicht nur stets neue Anregungempfangen, sondern hätten sicher auch gelernt, diese Zeichnunzen zuverkörpern, und zwar um so schneller und besser, je mehr derArchitekt fühig gewesen wäre, bei der Ausführung rathend zur Seitezu stehen. Da der Architekt aber nicht fühig war, die Zeichnungzu machen und nach Paris reiste, um seinen Bedarf zu heziehen,so musste der Handwerker in ihm nicht nur eine Person erkennen, beiwelcher für ihn für Hebung seines Gewerks nichts zu gewinnen war,sondern überdiess noch einen gefährlichen Konkurrenten, der ihm inunmotivirter Weise die Arbeit entzor. Ob zuerst die Handwerker nichtsmehr leisten konnten oder ob die Indolenz des Architekten voraussinemag unentschieden bleiben, hauptsächlich ist nur, dass wenn nun einMoment eintritt, wo der Architekt guten Willen zeigt und er dem Hand-werker die Arbeit übergeben will, er denselben unvorbereitet tritftund sich schlechterdinzs gezwungen sieht, sich ans Ausland zu wenden.Dem Vorwurf aber, dass er das Handwerk zu dem hat werden lassen,was es heute ist, wird er sich kaum entziehen können.

Zu seiner Entschuldigung wird der Architekt natürlich geltendmachen, dass ihn eben auch die Umstände und Zeitverhültnisse zu demgemacht haben, was er ist,

Wir aber folgern aus diesem Gung der Dinge zweierlei: einmal,dass der Architekt die Gewerbe und Kunsthandwerke wird dominirenmüssen, sollen Leistungen aus einem Guss zur Regel werden, unddass er es sich wird zur Pflicht machen müssen, sich seine Mitarbeiterzu«roichen; dann aber auch, dass der Architekt, um seine Aufzahbeerfüllen zu können, derselben wird gewachsen sein müssen, ıl. h. erwird die Grundbedingungen der einzelnen. Handwerke und derenMarerlalien genau kennen müssen. In erster Linie wird aber von ihmzu verlangen sein, dass er ein guter Zeichner und auch Maler undModelleur sel.

Leider verhielt sich nun unsere eilgenössische Arehitekturschulegegen diese Anforderungen von jeher ablehnend.

Statt dass man in uallererster Linie dort den Leuten das Zeichnen

beibringt, wird die schönste und längste Zeit mit mathematischen