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Des betenden Jacobs Demuth-volles Rühmen Der genossenen Göttlichen Wohlthaten : Vorgestellt Jm Münster aus 1. Buch Mosis Cap. 32. v. 10. Den 24ten Jenner 1748. Als daselbst ... zur Erden bestattet worden ... Sara Werthemännin, Weyland des ... Anthonius Winckelblechs Des Handels-Manns und des Grossen Raths allhier, Nach Tod hinterlassene Frau Wittib / Von Joh. Caspar Werenfels, Archidiac. im Münster
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_ Leich-Predigt. _17

thaten verhalten sollen, nemlich demüthig unddanekbar, derm nicht nur Jacob sondern auchwir sind so viele Exempel der Göttlichen Barmher-tzigkeit und Treue; wir mögen uns betrachten wie! und wo wir wollen, so sehen wir uns mit GOttesGüte umgeben, oder ich frage Euch, was ist füreine Göttliche Wohlthat, was ist für eine Probe

> seiner Vätterlichen Treue, die nicht entweder wir

> oder die Unsrigen genossen ? Was ist für ein Segen

> im Leiblichen und im Geistlichen, mit deme uns

, seine getreue Vatters - Hand nicht vielfältig über-

! schüttet hat, so daß wir für vielen anderen , die

i Gesegneten des HErren heissen mögen.

j Aber wie führen wir uns auf gegen diesenHimmlischen Wohlthäter? sind es viele, die mit! Jacob seine Guthaten in einem demüthigen Gebeth!, rühmen und sagen: Ach HErv! ich binzu ge-- ring aller Barmherzigkeit und aller Treue,t die Du an mir gethan haft? müssen wir unsü nicht vielmehr schuldig geben, grosser Undanckbar-H keit und unverantwortlicher Vergessenheit der Gött-lichen Wohlthaten, der schnöde Mißbrauch, denman insgemein davon machet, zeuget genugsam,wie unsere Hertzen dagegen beschaffen sind.

Eine der grösten Göttlichen Wohlthaten istZweifels - ohn die unendliche Barmhertzigkeit GOt-tes , nach deren der Himmlische Vatter einem je-»« den bußfertigen Sünder, seine Sünden schencken,

,il aus allem Elend helffen, und Ihne selig machenß will; aber wie wird diese Gnaden - Wohlthat an-en C genom-