Band 
[Dritter Theil]
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Erster kerioclus. IV, Capitel.

so

8. xvn den aber, weil man indessen bessere Anstalt gemacht, das letztem«! also ab»gewiesen, daß sie nimmer wieder zu kommen begehrten.

Dieser Schlmpff schmertzte den König und die Englische. Kation ge-waltig, und weil man insgemein den Canhler Hyde, sonsten Lord Claren-don, dessen Tochter des Königs Bruder Hertzog vonDorck zur Ehe hatte,die Schuld gab, daß er an dem ganhen Krieg Ursach gewesen, und dochdie nöthige Anstalten zur Gegenwehr verhindert., auch sonsten viel unbillicheund schädliche Sachen, um sich zu bereichern, begangen habe, so muste erseinen Dienst verlassen, und endlich,aus Furcht eines schärffern Processes,sich gar in Franckreich begeben.

Friede Unterdessen würckte diese kecke That so viel, daß man in Engelland desmit Hol. Kriegs genug hatte, und weil die Furcht, die man ob den FranßösischenWaffen in Niederland gefaßt, dazu kam, desto eiferiger an den Traktaten,hje durch Vermittlung der Cron Schweden zu Breda angefangen waren ,arbeitete, welche dann dahin beschlossen wurden, daß der Friede zwischen En-gestand, Frankreich, Dänemarck und Holland hergestellt- alle Feindseligkeitaufgehoben, und die Sache wieder in den Stand der guten Freundschafftund freyen Handlung, wie sie Hn. 1662. gewesen, gesetzt werden solle.Doch sollen die Holländischen Schiffe, wie vor diesem, also noch ferner, §vor den Englischen die Segel streichen.

Gieng man also, ohne etwas weiters sonderlich merckwürdiges auszu-richten , nach beyderseits ausgetheilten und empfangenen guten Schlägen,wieder von einander, wie man zusammen gekommen war, und hatte keinTheil dem andern etwas Hauptsächliches zurück zu geben, ausser Surinam in Ost-Indien, so die Engelländer den Holländern abgenommen hatten,und nun wieder einraumeten. Die Frantzosen aber hatten zu guter Letzenoch eine ansehnliche Schlappe bey der Jnsul Martinique in America vonden Engelländern davon getragen, die ihnen in einem hitzigen Treffen fastihre daselbstige ganhe Flotte ruinirt.

/in. , 668 . Der Friede mit Holland zog alsvbald nach sich die Tractaten, so dieDie drey- drey Machten, Engelland, Schweden uud Holland unter einander mach-, 2 - welches man, wie wir im andern Capitel erwehnt, die dreyfache HI-' liantx hieß, und dahin angesehen war, den Lauff der Frantzösischen Vor-theilen in Spanischen Niederlanden zu hemmen, welches auch so viel würck- *te, daß Franckreich deßhalben zu einem Frieden sich behandeln ließ.

Ln.1671. Nach diesem gieng in Engelland nichts sonderlich Denckwürdiges inStaats-Sachen weiter vor, ausser daß man vergeblich an einem Vor-schlag arbeitete, ob man die beyde Cronen, Engelland und Schottland ,völlig mit einander vereinigen könte, item, daß 1671. die Engelländerdenen Algierern 7. Schiffe in ihrem Hafen von Buggia verbrannt, und siedadurch zu einem Fr,eden genothiget; wie Weichem den Spaniern i«

Amr-