Teutsche Geschichten.
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und anderthalb Meilen weit in den Lüfflen davon geführet, die Hagel-Stei- 8 . xvu.ne auch an einem andern Ort zwey Ellen hoch gelegen haben.
Schlußlicht wollen wir aühier noch erinnern/ wie daß mit Ausgang Unge-dieses kerioäi die ungeschlachten Jahre/ die sich diese geraume Zeit her beyT-ss/uns eingefunden/ ihren ersten Anfang genommen/ und ward Anno 1679. "dasjenige was bißhero sich so offk ereignet/ nemlich/ daß man den i.Maynoch kein Graß vor das Vieh auf den Weyden gefunden/ vor gar etwasUngemeines und selten Erhörtes ausgeschryen.
DcS UI. Theils/
Ill.?erwllur, oder Zeit-Begriff/
Enthaltend die Geschichten von 1 679.
biß 1720.
Das I. LapieeL.
Von den Teutschen Geschichten.
^ O kriegerisch der vorige kerioclus geschienen hat/ darum ,daß er fast gantz Europam in die Waffen / die der Königin Frankreich erreget, hat eingeflochten; so ist doch diesergegenwärtige / von dem wir jetzt handeln, noch weit vorblutiger und kriegerischer zu achten, nicht allein, weil er denTumult der Waffen eben so weit ja noch weiter als dervorige, sonderlich gegen Osten, ausgebreitet, und anstattSchweden und Dänemarck, so das vorige mal mit eingewickelt gewesen,dermalen aber geruhet, Italien und Engelland mit großem Ernst in dasSpiel gezogen, sondern noch weit mehr Mut vergossen, und mehr traurigeMerckmahle, als der vorige, hinterlassen hat.
Man flattirte sich nach erhaltenem Frieden zu Niemögen, daß nunmehrTeutschland und das Reich allerdings in Ruhe gesetzet wären, bevorab,nachdeme man Philipsburg in Käyserlichen Gewalt bekommen, und als»das Thor auf dieser Seite vor Franckreich zugesperret; dann ob man wolanstatt Philipsburg die Vestung Freyburg hatte zurück lassen müssen, sohatte man sich doch selbiger Enden viel weniger vor Frantzösischen Einfäl-len zu befürchten als bey Philipsburg , weil der rauhe Schwartzwald all-
Nn 3 dort