Band 
[Dritter Theil]
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_ Asiatische und aus wärtige Geschichten.

welcher Begebenheit er auch im 88. Jahr seines Mers, wie einige Senden-8. xvil.ten melden, soll mit Tod abgegangen seyn.

Ahm soll gefolgee seyn fein ältester Sohn Chan Halem, der vor diesem än.wider den Vatter jrch empohret, und dcßhalben die Zeit über im Gefäng-niß gehalten worden, um vor seiner Person sicher zu seyn : Welcher auchauf gleiche Weife, als fein Vatter es gemacht, seine z. Bruder theils inVerwahr nehmen ließ, theils verjagte, damit er auf dem Thron von ih-nen nicht möchte beunruhiget werden. Er geriet!) in einige Mißverständnismit den Engelländern, weil einige Englische See- Räuber die IndianischeSee gar unsicher gemacht und dem Mogul viel Schiffe hinweg genom-men. Weil aber die Engelländer solche See - Räuber aufgesuchet undmit dem Leben bcstraffct, so ist der Mogul wieder ausgesöhnet worden.

Gleichwie m Ost-Indien noch ein ansehnliches Königreich ist, Siammit Namen, von deme wir schon erwehnet, wie daß derselbe König mit Siam.Franckreich enie genauegeschlossen, also haben wir Ester fernerdavon zu gedencken die grosse Achruhr die sich allda ereignet, wordurch al-le die Anschläge, die Franckreich auf diese Lllchm? gebauet, umgesiürhet wor-den. Dann nachdem die Frantzosen bey ermeldtem König nicht allein dieFreyheit erhalten, baß sie viel MllicmMos in das Reich schicken durssten,welche auch eine grosse Anzahl Volck zu dem Christlichen Glauben bekeh-ret, sondern auch so gar eine Vestung, Bankoke mit Namen, anderSee-Cüste ausbauten, von welcher sie sich die HoffnunK,machken , daß sie mitder Zeit von daraus die gantze Holländische Handelschaffk in Ost - Indienruiniren wollen, da fügte sichs, daß der König, derben Frantzosen sd sehrgünstigte, tödlich kranck warb. Weil nun dessen vornehmster WEer der an. EyConstantin (von dem wir auch schon gemeldet) heimlich damitumgieng, Grossedaß er einen von des Königs Lieblingen und angenommenen Söhnen, Moon- Aufruhrjest genannt, mit Ausschließung der Königlichen Bruder, auf den Thronsetzen wolte, hatten sich die NmErm8 oder Grossen des Königreichs, dieweder dem Constantin noch dem Morstest gut waren, darwider gesetzt, sichdes Königs Unpäßlichkeit bedient, und so wohl den Constantin, als Moon-jeji, niedergesabelt. Unterdessen gieng der König gar mit Tod ab, und sollezwar dessen ältester Bruder (welcher Land - abwesend war) ihme nachfol-gen ; einer von den Mnäsrms aber, Piterastai genannt, welcher der vor-nehmste Ursacher von erst - gedachter Aufruhr gewesen war, trachtete selbstnach der Cwn, und machte sich auch durch Geschencke und Verheißun-gen eines grossen Theils vom Königreich Meister, also daß die KöniglichenBruder änderst nicht als durch Krieg ihn vertreiben kunten. Weil nun dieFrantzosen die rm Lande waren sich des Königlichen Hauses annahmen,PiterakM aber die Macht in Handen hatte, so jagte er alle MWonarioswie auch die Frantzösische Besatzung, aus Bankoke hinaus, und musten die-

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