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DerFr-e-deist beydenenVenetia.nern cw--enrhm.
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durch er nichts destoweniger dem Käyserlichen nachgibt, weil er sich nicht andas Liechl zu tretten getrauet. Dieses mal aber war so wohl der Käyserl.Amb-Mäeuc, der Graf von Lamberg, als auch der Franhösische, der Fürstvon Monaco, beyde öffentlich in Rom , daher dieser kein ander Mittel wüste,als sich wiederum weg zu begeben, wiewohl er hierüber kranck ward, undzu Anfang des folgenden Jahrs verstarb, daß also der Tod diesem Streitein Ende machte, worauf der Cardinal Fourbin oder Janson das Frantzö-sische Beste, zu Verführung des Päbstlichen Stuhls, übernahm, auch ziem-lich glücklich anordnete.
Von denen Venetianischen Geschichten.
IUJe Republic Venedig genösse wieder des Friedens, nachdem sie von/wno 1684. mit der Türckey glücklich Krieg geführet, und sich desSchadens in dem Candischen Krieg,jwelcher biß An. 1670. zwantzig Jahrgewahret, einiger Massen durch Eroberung des ganhen Königreichs Moreawiederum erholet. Zwar wäre, in dem vorigen Jahr, bey nahe nut denenKäyserlichen eine Thätlichkeit vorgefallen, nachdem die Venetianischen dieauf denen Dalmatischen Gräntzen gelegene Vestung Zunigrad beseht hiel-ten, woraus sie aber die Käyserlichen mit Ger >llt vertrieben. Es ist hier-bei) merckwürdig, daß die Türcken, als sie dem Streit mit denen Käyserlichenund Venetianischen gewahr wurden, so gleich denen Käyserlichen Hülffe an-boten, und, selbigen gegen die Venetianer beyzustehen, willig waren, welchesdoch die Käyserlichen nicht annehmen wollen. Unter allen denenjenigen Par-theyen , so biß anhero mit der Türckischen Monarchie Krieg geführet, sinddie Venetianer ihnen am verhassesten geweßt , und haben sie kaum ver-schmertzen können, daß eine Stadt, wie sie sagen, ihrem Reich ein gantzes Kö-nigreich abzwackte. Hätte sich nicht auch der Käyser ihrer in dem Frie-dens ' Schlüsse, als seiner Mitten, angenommen, dörffte fürnemlich ihr Lößso vortheilhafftig nicht gefallen seyn, wie dann eben das Königreich Poh-len seine Vestung Caminiec Podolsky der Käyserlichen nachdrücklichen Vor-stellung zu dancken hat. Die Republic hatte sich durch Abdanckung ihrerTruppen des vorigen Jahrs in eine Erleichterung gesetzt, angesehen sie nur 12.Kriegs - Schiffe, sechszehen Galeeren, zwey Galeazzen, und 12000. Mannzu der Besatzung des Königreichs Morea im Stand behielt. Worauf sieihre ganhe Sorge anwendete, ihre Stadt und Provinhen in guter Policeyzu erhalten, als welches biß anhero das einhige Mittel gewesen, daß siei2Oo. Jahr in ruhigem Stand verblieben. Sie erklärte den z. MerhenSebastians Foresti, gewesenen kroLuratore 6i 8opra, in die Acht, weil erder Republic Einkünffte untreu verwaltet, deßgleichen wurde der Graf Gi-wlarno äs 1a Torres, weil er seine» Bruder in dem Castell Malta vorigen
Jahrs