15dem Tode. Hier iſt noch ein aͤngſtliches Harren,wartend auf die Ofenbarung der Kinder Gottes.Solange wir dieſe verderbte Welt bewanderen,warten wir eines neuen Himmels, und einerneuen Erde, worinn Gerechtigkeit wohnt. Wirſind zwar Gottes Kinder, doch iſt noch nicht er-ſchienen, was wir ſeyn werden; wir wiſſen aber,wenn es erſcheinen wird, daß wir ihm gleichſeyn werden; denn wir werden ihn ſehen, wie eriſt. Alſo erwarten wir die Zweyte ErſcheinungChriſti, und den volligen Genuß der uns von ihmerworbenen Seligkeit.
Wenn wir bedenken, daß ſich die Quelle un-ſers ewigen Wohlſeyns nur in Chriſto befinde;daß Gott gerecht ſey, und das Boͤſe nicht wolleungeſtraft laſſn; daß wir in dieſem Leben vielBoͤſes begehen; in uns nichts verſoͤhnendes finden:iſt es nicht das beſte, daß wir zu dem unſre Zu-flucht nehmen, der die Strafe, die wir verdienten,getragen, der Gerechtigkeit Gottes ein Genuͤgengeleiſtet, und uns feine Huld wieder verſchaffet hat?