Band 
[Erster Jahrgang] Zweites Vierteljahr. 1781
Entstehung
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«s nicht in eben der Absicht gesich den ist, wie beim Löwe»in Arabien, um die verschiedenen Epochen seines Lebens-alters auszudrucken. Unter kein Volk schleichen zuweilengar nä'risebe Namen herum / die doch iuebt obne Veran-lassung entstanden seyn können. Z. V. Einige Leute nen-nen die ganz gemeine Garten-Eidechse das Vehlgläs-lein. Dergleichen sinnlose Namen sollten vertilgt, ronden Kindern in der Schule gar nicht geduldet werden.Denn eine fehlerhafte Sprache erweckt schon einen ÜbelnBegriff vom Seelcnvermögen dessen , der sie redet oderschreibt. Schön ist die Anstalt dcr Franzosen. durch eineAcademie der Sprache die Rcinigk-'it imd Würde der Lan-dessprache im ganzen Königreich zu erkalten, und tti be-fördern. Mit Recht nimmt der Engelläuder jeoes Wort,das er nicht hat, lind das doch eine gewisse Idee gut aus-druckt , in seine Spreche auf. Er bereichert sich auf dieseArt mir dem Rande von allen Nationen. Im Umgangmachen wir es eben so. Wer mehrere Sprachen kann, dcrdrückt in einer Fremden das aus, woru er gerade in seinerMuttersprache kein bequemes Wort findet. Man hat daSlängst am Wort Genie bemerkt, aber wehe den fremdenAnkömmlingen in unserm Sprachgebiet, wenn sie alle s»gemisbraucht werden, so unter dem Fluch liegen sollen,wie das arme Wort Genie! So zeige ich ein Kupfer voneinem unbekannten Thier, und sage: „Das ganze Koka-viour des Thiers zeigt rc. „ Was drückt das französischeWortdgaUmnnetete, das lateinische luheralis, ff. 8. 8om-ler> liberalis inlkitutio, das Ebkäische 8ckerer , das Grie-chische >8 c. aus, und wie wollen

Wir das in unsrer Sprache nachsagen? Wir könne» jejt