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manches auch in der Sprache, das zu unsrer VorväterZeit nicht möglich war, aber noch immer wird das Deutsch -lernen in den allcruntersten Schulen gleich versäumt, unddort wird schon die Sprache des Knaben verdorben. Ichkönnte Ihnen viele Erempel geben von äusserst fehlerhaftenWortfügungen, und von den allerseltsamsten Ausdrücken,die ich in schriftlichen Aufsätzen vornehmer Kinder von bei-derlei Geschlecht, an deren Erziehung viel gewendet wor-dcnist, gefunden habe, und die Kinder konnten siegewiSaus keiner andern Quelle haben, als entweder aus demmündlichen Unterricht ihrer ungeschickten Jugcndlcbrer,oder aus dem Umgang mit Bedienten, die insgemein Bau-rcnbuben sind in Livrcy gekleidet. Daher mag es auchkommen , daß viele Adeliche und Leute vom ersten Rang oftso jämmerlich schreiben,, und so gebrochen, so lahm, sodürftig und fehlerhaft sprechen. Weil man so früh an-fangt, mit den Kindern französisch zu reden , ehe sie ih-rer Muttersprache «nächtig geworden sind, so lernen sieinsgemein keine von binden Sprachen bis zur Vollkommen-heit, von Zierlichkeit ist gar nicht die Rede. Man corri-girt sie, wenn ihnen eine französische Wortfügung «niS-lingt. Man ruft ihnen gleich zu, so bald man merkt,daß ihnen der eigentliche französische Ausdruck fehlt. Aberin ihrer Muttersprache können sie stolpern , plappern,stottern, alles unter einander werfen , neue und veralterteWörter radebrechen , wie sie «vollen — Das bemerkt maninsgemein bei einer vornehmen Erziehung gar nicht. Oftistjder Hofmeister selber darin«« verwahrloßt, und im Kopfder gewöhnlichen Mamsells und Gouvernanten, wissenSie selber, ist inSgcmcin ein grosser leerer Raum, in dein