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„ grosser Mann — ein Segen für unser Vaterland! Un-», endlich viel haben wir an ihm verloren" — Auf einigeMinuten verfiel der Selige in einen tieffen Schlummer —wachte plötzlich auffahrend wieder auf — legte seine Handauf die Hand des Freundes, und wiederholte „ Gewiß viel„ verloren — eine Grundsaule unsers Staates ist wegge-» fallen " -— Zum zweytenmal schlummert Heideggerein, fährt wieder auf, wie aus einem düstern Traumeund sagt: „ Erst in Zukunft werdet ihr — wird unser„ ganze Staat fühlen, was ihr verlvhren habt, umrsez-„ lick ist dieser Verlust! " Dieses Zeugniß abgelegt in ei-ner Lage, wo in den Reden des Sterbenden kein Zusam-menhangmehr herrschen konnte, wo nur einzelne Worte,seltne kleine Perioden, die Vorstellungen verriethen, wrl-chevor seiner Seele schwebten, wo Worte aufWorte folg-ten, wie die Töne eines Claviers, das ein unwißendeSKind schlägt— In einer Lage wo Verstellung, Kunst undKlugheit unmöglich mehr Pla; finden konnten, was mußt«s anders seyn als Stimme der Natur, reiner Ausguß desHerzens?
Und dieser Esther — Zeitlebens war er HeideggersMitwerbcr um die bürgerliche Lorbeerkrone gewesen —Esther wich sehr oft in seinen politischen Grundsäzen undMcinungern von Heidegger» ab, verfocht die stinigenmit der Wärme der Überzeugung, mit männlicher Ent-schloßenheit — Esther war der Mann, dcßen persönli-cher Credit und Anschn im täglichen Rathe, und im Ratheder Zweyhundert Heiddeqgers Ansetzn und Ruffe sehr oftdie Wage hielt — Esther war der Mann, der schon nebenHeideggern in der Bürgermeister-Wahl eine nicht unbr-