Band 
Zweyter Jahrgang. Zweytes Vierteljahr. 1782
Entstehung
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bung der Gesellschaft den Ruhm und die Ehre der Monarchieverdunkeln würde. Der Herzog von Choiseul, welchernie die einmal behaupteten Grundsäze verlaßt, bedien-te sich, da diese Sache der Gegenstand verschiedener Streit-schriften wurde, der Feder des Grafen von LeaurageaiSund Herrn Morellet. Die Hof-Parthey erhielt zulezt denSieg, und die Gesellschaft wurde auf Königlichen Be-fehl aufgehoben. Da das Banco-Hauß des Herrn Necker„ud Lhelusson die stärksten Fonds in der Gesellschaft, rin-den ausgebreitesteu HandlungS - Credit auf den Haupt-Plätzen dcr dren Weltteile hatte; so vergrößerte die Unter-drückung der Ostindischcn HandlungS-Gesellschaft, durchden Verkauf der Königlichen Schiffe und Güter, dieGlückS-Umstände dieses Hauses aufferordentlich.

Mitten unter diesen Belästigungen und in dem Fort-gange seines Glücks fand Herr Necker diejenige Person cwelche würdig war, dasselbe mit ihm zu teilen. MadamNecker, deren Eigenschaften eben so die Bewunderungerregen, als die Talente ihres Mannes, ist die Tochterdes Pfarrers zu Nyon bey Genf, Herrn Curchot. DieserVerdienstvolle Geistliche, der ganz ohne Glücks-Güter ist,vertrauete ihre Erziehung der Demoiselle Guillaume zuLausanne an, welche daselbst eine Pension hält» IhrGenie entwickelte sich schnell. Außer einer seltenen Neigungfür Poesie, und Wissenschaften, machten sie ihre weibli-chen Tugenden überall beliebt und bekannt. Die Gattindes Herrn Thclussons, eine Schwester des Herrn Girat«dor dc Marigny, der nachher mit in die Handlung trat,hatte von den schönen Kenntnissen und Eigenschaften derDemoiselle Curchot gehöret, und bath sich selbige zur