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men Penfions, Gratifications annuelles, Appointemens con-.fervés, Subſiſtances, und noch mehr an sera Beer nur gen.Ihre Maieſtaͤt waren ſelbſt erſtaunt, wie Sie crfuren. cafdieſe verſchiednen Gnadengelder wuͤrklich eine jährlich: Lafvon ungefaͤr acht und zwanzig Melionen far Ihre Finanzenausmachten. Ich zweifle, ob alle regierende Herren in Eu—ropa zuſammen mehr als die Haͤlfte ſolch einer Summean Penſionen bezahlen. Dieß iſt ſelbſt eine faſt nicht ackannte Ausgabe in manchen Staaten: auch if fie in Frankreich, wo fie auf cine fo uͤbertriebne Art angewachſen iſt, einGegenſtand, der die ernſthafteſte Aufmerkſamkeit verdient.So bald die Arbeit, welche erfordert wird, genau all dieſePenſionen ins Reine zu bringen, fertig iſt, und ſie alle inverſchiedne Claſſen getheilt ſind, werde ich Ihrer Majeſtaͤtein Geſetz und Regeln vorſchlagen, die eine almalige Ver—ringerung dieſer warlich unerhoͤrten Staatsbuͤrde bewürkenkoͤnnen. Ich darf mir nicht vorwerfen, daß ich meine Handzu ihrer Vermehrung geboten habe: ich habe hingegen nachallem Vermoͤgen den Fordrungen, dir nicht auf einmaligerVerbindlichkeit oder auf alte und ſich aus eichnende Dienſtegegründet waren, mich wi derſetzt. Wenn jene letzte Bedingung immer bei Gewärnng eines Gnadengthalts zurRegel diente, ſo wurde die Ausgabe niemals groß werden,oder wenn ſie's noch unter dergleichen Titeln ware, da wardees ein Glück für den Staat fein: wenn aber die Penſionennur immer Merkmaie der Gunſt find, fo kann niemand dasvon die Grenzen kennen.
Noch eine Art von Freigebigkeit hatte mann aͤuſſerſt ge-misbraucht, ich ſpreche von dem Antheil an Finanzeinkunf-ten: ein Gebrauch, der nach und nach und durch beſondreUmſtaͤnde eingefurt it.