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C 92 5ſchaft und unter der Natur der gerichtlichen Verhandlungeneinfacher und fühltarer darinn ſein, und jeder der hierGeld zu entrichten hat, mußte auf dieſe Art leis t von feinerVerpflichtung belehrt werden konnen. Ich habe folglich zuder Fortſetzung einer Arbeit, die ſchon ſeit einigen Jahren
von einem erfarnen Mann angefangen iſt, aufgemuntert.Ich hab ihn wiſſen laſſen, daß in dieſer Arbeit ja nicht derGeiſt des Fiſcus herrſchen müͤſſe, wenn fie Ihrer Maje ſiaͤtgefallen ſoll; daß Ihre Majeſtaͤt mit dem Project eines Ge-ſetzes zu dieſem Zweck, das den Schwierigkeiten vorbeugt,eine gelindre und billigere Einname einfurt, und Dieſelben
an, fait bei der nemlichen Enname laͤßt, febr zuſrieden ſeinda, würden. Dieſe auſſerordentlich langwierige und mißlichedi. Arbeit ik nunmehr zuſtande gekommen, ich hab es einigen* Maagiſtratsperſonen Irres Conſeils zur unter ſuchun anver:
traut, und wenn deren Zeugi if mir Vertraun eingefloßt hat,
fo werd ich Ihre Maieſtet um die Erlaubniß, es einigenerleuchteten Gliedern Ihres Parlements mittheilen zu dürfen,erſuchen; ich werde hernach die ver chied nen gemachten Beob-achtungen ſamlen, und wenn ſie fur dies Proiect vortheilhaft
. ausfallen, oder nur mogliche Abaͤnt rungen bezwecken, werd. ich Ihrer Majeſtaͤt von Liefer wichtigen Unter ſuchung Rechen* ſchaft ablegen, und Ihre Befehle erhalten.
le. Sal;abgaben.(Gabelles)
en
. So wie ich mich mit den Mitteln Ihrer Majeſtaͤt Ab-
ſichten zum Wohl Ihrer Unterthanen zu beſordein, beſchaͤf-tigte, mußte ich wol meine Aufmerkſamkeit auf die Rechteder Saſtzeinkuͤnfte richten. Ein augemeines Ge ·chrei erhebtſich fo zu ſagen, wider dieſe Auflage, und zugleich it ſie eine