C 109)feine Spannung und Freiheit, ohne die Stoffe, die nachden alten Regeln verfertigt ſind, des Siegels, das dieſesbeweißt, zu berauben. Mann empfand auch die Nothwen—digkeit einfacherer Regeln; die Unterſuchung mußte leichterund weniger ſtreitig werden; und dies iſt durch verſchiedneGeſetze, die nach jenem Patent gegeben find, brwuͤrkt.
Während ich ein allzemeine Aufmer k ſam? cit auf die Grund-geſetze der Manufakturen richtete, ſuchte ich diejenigen, dienoch in Frankreich fehlten, aufjumuntern. Ich kann IhreMajeſtaͤt verſichern, das Genie Ihrer Unterthanen iſt fogemacht für Kuͤnſte und Manufakturen, daß die Oberver-waltung ſich nur zu wenig Aufopferungen entſchlieſſen darf,um dirſes Reich des ganzen Umfangs und der ganzen Voll-kommenheit, denn mann nur von dem Arbeitsſteiß verlangenkann, genieſſen zu machen. Das Weſentliche it, daß manndieſen Arbeitsſleiß durch Traktate, die guͤnſtig für die Handslung ſind, beſchuͤtzt.
Die mancherlei Arten von Manufakturen ſind dennochnicht auf eine gleiche Art durch Ihre Provinzen vertheilt;aber dieſe Einfoͤrmigkeit iſt auch nicht noͤthig, und vielleichthätte( ſelbſt ſcine Nachtheile, wenn mann durch zu groſſeAufmunterung die nemlichen Fabricken, die anderſtwo von:ſelbſt gut fortkommen en gewiſſen Orten cinfüren wollte.DE urch wurden Reid und Eiferſucht erregt, und die Oberver-wallung ohne Murhôren ſich ins Mittel zu legen genoͤthigt fein.
Ich habe auch geſehn, wie viel Weteifer durch denjährlichen Preis, den Ihre Maieſtaͤt zum Beſten der nuglich-ſten Erſindung für die Handlung und Manufakturen ausge-ſetzt haben, bewuͤrckt it. Der Ruhm jeglicher Art iſt glük⸗ =licher Weiſe das Triebrad der Franzoſen , und mann kann