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genommen wird.(1633.) Nun wird er nach Sonderburg,im Söhleßw:ägiſchen gebracht, und bringt den Reſt ſeinesLebens as Gefanzener zu.37.
+ Herzog Willkelm Heinrich von Cleve c. 1592.
gril bel regierte freine Herzozthuͤmer Cleve, Juͤlichund Bergen ganz ruhig, kis Herzoa Egmond von Geldernihm ſein Land vermachte. Denn da Willhelm es mit fran-zoͤſſcuer Hülfe o hauvten wollte, machte Karl der 5 Uneſpruͤche dars uf bekriegte den Herzog im J. 1543. beraubteihn des Vermuͤrhtniſſes, und fegte ihn in Gefahr, alle ſeineLaͤnder zu verlieren. So wer ig iſts gut, ſich Herzogthuůͤmerund Köninrciche vermachen zu laſſen! Nach erfolgtem Frie-den, in dem Kar! doch die Jülichſchen Lande zuruͤle gab,wandt: jh Wilhelm, dem mau die franzoͤſiſche Braut,Johanna von Navarra, nicht mehr geben wollte, au? Oeſter-reichiſche eite, und vermuhlte ſich mit Maria, der TochterFerdinands des J. der mit ihr erzeugte Prinz ſtarb 1575,()und die Prinzezinnen, die ſich in die Haͤuſer Pfalz undBrandeburg vermaͤhlt hatten, gaben in der Folge Gelegen-heit zu dem juͤlichſchen Erbfolgeſtreit.(+)— Willhelmverſiel ums J. 1565 in eine Art von Melancholie, die ihnzum Selbſtregieren unfaͤhig machte. Ihm folgte ſein Bruder,vorheriger Biſchof zu Muͤnſter, der im J. 1609. ſtarb.
() S. den acht und zwanzigſten April.t) S. den Almanach aufs Jahr 1782. den 25ſten März.