Vorrede.
An. Wanndemnachjemand ausdieserunvollkommenen und gestümmelten mzehlung/ oder aus andern stellen dieses buchs etwas widriges/und das der ehreGOttcs und unsers Heylandes JGsn CHristi verklernerlich wäre/ schließen/oder auch der Arlanerund Sottniancr verwerffltche lehre an ihr selbst billigenwolte: so wirdhremit von dem Furore öffentlich und bcstermassen dagegen ?ro re.üi-et; denn ob er wol/wie durchgehendsm andern punüen/ die gebrechen der sogenantenDrrKocioxen Parthey eben sowol/alsderAriancrihre/vermögederge-fttzee-inerunpartheyischen Historie angezeiget: und diese hingegen m einigen actio-mn entschuldiget: so machet er sich doch keines wegcs damit der offenbaren irr-thmner theilhafftig. Alldieweiln er sich nicht scheuet vor jedermann aus demgründe ftines hertzens zu bekennen / wie ihm GOtt seinen Sohnnicht allein ausdem klaren geschriebenen worte offenbaret / und dessen erkantnüß durch den H.Mist versiegelt habe/sondernauch/wie er selbst mseinemhertzen durch lebendigeerfahrung/die unendliche liebe/weißheit/allmacht und andere Göttliche eigen-schaffendesHErmJEsuwürcklichund wahrhafftlggesehen /und daraus er-kant/daßdieser sey der wahrhafftige GOtt und das ewige leben/und daß ermitdem Vater gantz eines sey/als CHristus der Sohn des lebendigen GOTTcs.Dannknberoder^mormltkeiuemvernüufftüngjemalsgemeinschaffthalenkan/sondern solche blinde und arme gemüther dem ewigen Licht zu ihrer erlcuchlungmitleidigempfiehlet: damitsie/wennsie sehen und schmeckcn/was CHristus/durch diese einige weißheitselig werden ! Wünschet von hertzen
Gießen den i» MeM 1697.
der AUCTOR.